Delmenhorst Yousef köpft nur an den Pfosten – Jahn mit 0:2 gegen Harpstedt

Delmenhorst (dco). Der sehnlichst erhoffte Befreiungsschlag im Abstiegskampf blieb dem TV Jahn Delmenhorst auch am späten Sonntagnachmittag verwehrt. Im Heimspiel gegen den Harpstedter TB setzte es für den Tabellenvorletzten ein 0:2 (0:1)
04.05.2015, 00:00
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Von Daniel Cottäus

Der sehnlichst erhoffte Befreiungsschlag im Abstiegskampf blieb dem TV Jahn Delmenhorst auch am späten Sonntagnachmittag verwehrt. Im Heimspiel gegen den Harpstedter TB setzte es für den Tabellenvorletzten ein 0:2 (0:1)

. „Unsere Leistung war vollkommen indiskutabel“, ärgerte sich Trainer Timur Cakmak und hielt fest: „Wer keine Zweikämpfe gewinnt, der kann auch kein Spiel gewinnen.“ Mit weiterhin nur 14 Zählern auf dem Konto wird der TV Jahn bis zum letzten Spieltag um den Verbleib in der Liga zittern müssen. Nach dem Duell beim TV Dötlingen am kommenden Sonntag stehen noch die Partien gegen die direkten Konkurrenten SF Wüsting-Altmoorhausen und TV Falkenburg an.

Gegen Harpstedt ließen die Hausherren von Beginn an die nötige Entschlossenheit vermissen. Nach einem Eckball konnte Hauke Glück völlig unbedrängt durchlaufen und die Kugel per Kopf am kurzen Eck ins Tor befördern (12.). In der Folge tat sich auf beiden Seiten nicht mehr viel. Auch die Gäste brannten nicht gerade ein Feuerwerk ab. „Wenn wir etwas mehr zur Sache gegangen wären, hätten wir ihnen den Schneid abkaufen können“, berichtete Cakmak, „aber ich fürchte, bei dem ein oder anderen meiner Jungs spielt so langsam die Angst eine immer größere Rolle“.

In der Schlussphase der Partie schwächten sich die Gastgeber zu allem Überfluss selbst: Okan Özcan sah die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels (80.). Kurz danach wäre Daniel Yousef trotzdem fast das 1:1 gelungen, doch sein Kopfball flog gegen den Pfosten (84.). Der TV Jahn setzte nun alles auf eine Karte, belohnt wurde der Vorletzte dafür nicht – im Gegenteil. Nach einem Konter war es Harpstedts Nils Klaassen, der mit seinem Treffer zum 2:0 alles klar machte (88.).

Das Einzige, was Cakmak am Sonntag etwas Hoffnung spendete, waren die Ergebnisse der Konkurrenz. „Bei den anderen läuft es ja auch nicht besser“, sagte der Coach. Harpstedt hingegen schob sich durch den Sieg auf Rang drei vor. „Das freut mich. Unsere Leistung war in Ordnung“, sagte Trainer Marcus Metschulat.

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