Oberliga der Frauen: HSG Hude/Falkenburg setzt sich locker mit 31:19 beim TuS Komet Arsten durch / „Härte hätte nicht sein müssen“ Zetzmann führt ihr Team zum nächsten Kantersieg

Bremen. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg haben sich am Sonnabend in die kurze Osterpause verabschiedet, und wie es sich für einen Tabellenführer nun einmal gehört, haben sie das mit einem Kantersieg getan. 31:19 (15:10) hieß es am Ende beim TuS Komet Arsten.
30.03.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Gunnar Schäfer

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg haben sich am Sonnabend in die kurze Osterpause verabschiedet, und wie es sich für einen Tabellenführer nun einmal gehört, haben sie das mit einem Kantersieg getan. 31:19 (15:10) hieß es am Ende beim TuS Komet Arsten.

Hudes Trainer Thorsten Stürenburg hatte vor dem Spiel auf Torhüterin Karen Tapkenhinrichs, Katharina Stuffel und Janna Müller verzichten müssen. Dafür half in Sonja Cordes eine erfahrene Spielerin aus der Reserve aus. Beim Tabellenachten fand der Spitzenreiter zunächst nur schwer ins Spiel. Pia Möller brachte die Gäste erst in der dritten Minute mit 1:0 in Führung. Vorher hatte Arsten einige gute Chancen ungenutzt liegen gelassen. In der Folge steigerte sich Hude. Immer wieder gelang es dem Team nun, die 6:0-Deckung der Bremerinnen auseinanderzunehmen, deshalb stand es in der neunten Minute auch schon 6:1. Der bis dato einzige Treffer der Gastgeberinnen war übrigens aus einem Abwehrfehler von Jessica Galle resultiert, die erstmals nach ihrem Bänderriss wieder mit dabei war.

Mit zunehmender Spieldauer fand die Heim-Sieben jedoch auch in ihren Rhythmus und verkürzte auf 6:9 (19.). Damit war die Aufholjagd aber auch schon beendet, weil Hudes Linkshänderin Mareike Zetzmann immer wieder ihre individuelle Klasse zeigte und traf. Dadurch zogen die Gäste auf 13:7 (25.) davon. Bis kurz vor der Pause hielt die Stürenburg-Sieben diesen Sechs-Tore-Vorsprung. Erst ein Siebenmeter in der Schlusssekunde brachte Arsten den 10:15-Pausenstand.

Nach dem Wechsel zeigte sich das Heim-Team um Trainer Marc Winter verbessert und verkürzte zunächst auf 12:16 (34.), ehe Hude endgültig klarmachte, wer der Tabellenführer ist. Die Gäste erhöhten die Schlagzahl, und Katharina Woltjen im Tor ließ fast nichts mehr zu. Dadurch zog Hude dank Toren von Galle, Nadja Albes und Franziska Bohlken (2) vorentscheidend auf 20:12 (38.) davon. Arsten versuchte nun, mit Härte zurück ins Spiel zu finden – ein Schubser hier, ein Rempler da. Viele Aktionen blieben von den Schiedsrichtern Lionel Etzen und Markus Tannert (SV Werder Bremen) ungeahndet, sehr zum Ärger von Stürenburg: „Die Härte hätte wirklich nicht sein müssen.“ Sein Mannschaft ließ sich davon aber nicht beirren – im Gegenteil. Hude baute die Führung weiter aus. Nach Arstens zwischenzeitlichem 14:20 (40.) erhöhten Zetzmann (2/1) und Bohlken auf 23:14 (43.). Zwar zeichnete sich die Bremer Torfrau Bryana Newbern in dieser Phase mit tollen Paraden aus, die Gegentreffer konnte sie aber auch nicht verhindern. Stürenburg hatte seine Deckung von 6:0 auf 3:2:1 umgestellt, womit die Gastgeberinnen große Probleme hatten. Bis kurz vor dem Ende baute der Liga-Primus den Vorsprung über ein 26:15 (49.) auf 31:17 (58.) aus, und Arsten ergab sich in die Niederlage.

„Ich bin trotz einiger Schwächephasen mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden“, hielt Stürenburg nach der Schlusssirene fest. Nach der Osterpause wartet auf seine Mannschaft nun ein machbares Restprogramm. Aus der oberen Tabellenhälfte tritt Hude/Falkenburg nur noch gegen den TV Dinklage und den ATSV Habenhausen an. Zudem weist der Tabellenführer ein deutlich besseres Torverhältnis auf als der Zweite VfL Stade.

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