Neu-Trainerin Carolin Pleß feiert mit Werder einen 20:19-Erfolg Zittersieg zur Premiere

Östliche Vorstadt. Noch nervenaufreibender hätte die Trainer-Premiere von Carolin Pleß bei der weiblichen B-Jugend des SV Werder Bremen gar nicht verlaufen können. Der 20:19 (14:11)-Heimsieg in der Handball Oberliga über die HSG Osnabrück strapazierte jedenfalls gewaltig ihre Nerven.
24.01.2019, 00:00
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Von Olaf Kowalzik

Östliche Vorstadt. Noch nervenaufreibender hätte die Trainer-Premiere von Carolin Pleß bei der weiblichen B-Jugend des SV Werder Bremen gar nicht verlaufen können. Der 20:19 (14:11)-Heimsieg in der Handball Oberliga über die HSG Osnabrück strapazierte jedenfalls gewaltig ihre Nerven.

Gerade erst 20 Tage im Amt, erntete die neue Trainerin mit den Grün-Weißen einen Erfolg der Marke glücklich. Ihr Team erkämpfte sich in der allerletzten Sekunde auf halblinks einen direkten Freiwurf. Alicia Rißland trat an, ihr Wurf wurde noch von den Fingerspitzen einer HSG-Abwehrspielerin abgefälscht und flog kurz unterhalb der Latte zum finalen Siegtreffer ins gegnerische Netz. Danach lagen sich die Grün-Weißen freudetrunken in den Armen.

„Es ist für unseren Kopf gut, dass wir mit einem Sieg in die Saison gestartet sind“, freute sich „Caro“ Pleß über den Zittersieg. Der hatte ja auch die unsäglichen Schlussminuten vergessen lassen, in denen der SVW das 19:16 von Jasmin Jarocki (43.) innerhalb von drei Minuten wieder verspielte. „Da hatten wir durch zu hektische Abschlüsse und technische Fehler schnell wieder hergeschenkt“, bemängelte Carolin Pleß.

Sie sah aber auch eine insgesamt starke Abwehr- und Torwartleistung ihres Teams, das die Gäste deutlich unter den 31 Toren hielt, die diese noch im Schnitt in der Oberliga Vorrunde geworfen hatten. „Im Angriff müssen wir unsere Stärken noch mehr ausspielen“, betonte Werders Trainerin aber auch. Die Offensive hatte allerdings auch auf ihre U17-Nationalspielerin Nina Engel verzichten müssen, die sich bei der Abwehrarbeit im Länderpokal den Ringfinger an der linken Wurfhand gebrochen hatte. Sie fällt noch mindestens zwei Wochen aus.

Das nächste Spiel bestreitet ihre Mannschaft am Mittwoch, 6. Februar, gegen den VfL Oldenburg (19 Uhr, Klaus-Dieter-Fischer-Halle). Vor fünf Monaten hatte Oldenburg das Duell in der Oberliga-Vorrunde klar mit 35:22 für sich entschieden.

SV Werder Bremen: Hohmann, Hinrichs; Kreft, Budde (1), Ließmann (1), Standke (1), L. Mackowiak, Schluroff (4), Rißland (5/1), A. Mackowiak (3), Jarocki (3), Schmiemann, Dörgeloh (2/1).

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