Handball-Landesligist HSG Schwanewede/Neuenkirchen II fertigt den TSV Daverden II mit 27:18 ab

Zögerlich zum deutlichen Heimsieg

Schwanewede. Je länger die Saison dauert, desto sicherer können die Schwaneweder Handballfans sein, dass ihr Landesligateam ein Pflichtspiel siegreich beendet. Am Sonnabend kam der TSV Daverden II mit 18:27 in der Heidehalle unter die Räder.
10.04.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Klaus Grunewald

Schwanewede. Je länger die Saison dauert, desto sicherer können die Schwaneweder Handballfans sein, dass ihr Landesligateam ein Pflichtspiel siegreich beendet. Am Sonnabend kam der TSV Daverden II mit 18:27 in der Heidehalle unter die Räder. Es war der 15. Erfolg der „Schwäne“ im 26. Spiel. Zwei weitere Partien stehen noch aus – „die wir nun aber auch gewinnen wollen“, zeigt sich Trainer Henning Schomann rundum zufrieden mit der bisherigen Bilanz.

Dabei war vor allem die Anfangsphase der jüngsten Begegnung alles andere als ein Handball-Leckerbissen. Langsam, zeitweise sogar pomadig, agierten die Spieler beider Teams. Nach zehn Minuten hatten die Zuschauer erst fünf Treffer gesehen: zwei für die Gastgeber, drei für die Gäste – Anlass für das Schwaneweder Trainergespann Schomann/Pomorki, eine Auszeit zu nehmen. Und ihre Regieanweisungen wirkten. Allmählich gewann die HSG die Kontrolle über das Geschehen auf dem Spielfeld und führte zur Halbzeit mit 10:7.

Im zweiten Durchgang waren beide Mannschaften zwar etwas schneller unterwegs, aber man merkte ihnen weiterhin an, dass die Saison für sie gelaufen ist. Immerhin bemühten sich vor allem die Gastgeber, ihrem treuen Publikum noch etwas zu bieten. 17 Treffer erzielten die Schwäne im zweiten Durchgang. Eine Quote, die ihre Trainer zufrieden stellte. Und natürlich auch die Fans, denn der Tabellenneunte vermochte dem Rangvierten nun nicht mehr das Wasser zu reichen. Insbesondere deshalb nicht, weil die Gastgeber mit Antonio Veronese und Hendrik Schreiner über zwei Torhüter verfügten, die sich abwechselnd zwischen die Pfosten stellten und viele Würfe der Gäste zu vergeblichen Versuchen degradierten.

Die Schwäne strebten nach einem Zwischenspurt und einer 18:11-Führung Mitte der zweiten Halbzeit einem sicheren Sieg entgegen, dem sechsten in den vergangenen sieben Begegnungen. Es ist ein Beleg für konstant gute Leistungen in der Endphase der Saison.

Neben den beiden Torhütern erwiesen sich auch die Anleihen aus der Oberliga-Mannschaft, Tim Paltinat und Jorrit Latacz, als gewohnt zuverlässige Stützpfeiler. Wobei Paltinat am Sonnabend einmal mehr seine Durchschnittsquote von fünf Treffern nicht unterschritt: Er warf sechs Tore. Überhaupt zeichnet es den Schwaneweder Landesligisten aus, dass sich in jedem Spiel fast alle seine Akteure als Torschützen feiern lassen können. Das macht es der gegnerischen Abwehr schwer.

An diesem Sonnabend fand HSG-Trainer Henning Schomann dennoch ein Haar in der Suppe: „Wir hätten insgesamt mehr Tore erzielen und weniger kassieren dürfen.“ Ein Appell, an den sich seine Spieler erst wieder am 29. April erinnern müssen. Dann treten die Schwäne zum vorletzten Saisonspiel bei der HSG Stuhr an. Und ihr Saisonfinale findet am 6. Mai bei der HSG Delmenhorst II statt.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen II – TSV Daverden II 27:18 (10:7) HSG Schwanewede/Neuenkirchen: Veronese, Schreiner; Paltina (6), Claussen, Mechau (7/4), llnnart Hamsch, Molzahn, Schütte (3), Lippe (3), Scheller (2), Helfers (2), Niko Ahrens, Von Der Heyde (2), Latacz (2) Siebenmeter: 4/4 – 5/3 Zeitstrafen: 5 – 2 Schiedsrichter: Schweier/Stapper Zuschauer: 60 GRU
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