SV Vorwärts Hülsen schlägt sich beim 1:4 in Heeslingen selbst

Zu grün für die Bezirksliga

Hülsen. Die Bezirksliga-Fußballer des SV Vorwärts Hülsen haben im Abstiegskampf einen herben Rückschlag einstecken müssen. Durch das 1:4 (0:1) beim TuS Heeslingen II dürfte auch das letzte Fünkchen Hoffnung auf den Ligaverbleib beim abgeschlagenen Schlusslicht erloschen sein. Über die Pleite und deren Höhe konnte SVV-Trainer Maik Alpert in der Nachbetrachtung allerdings nur den Kopf schütteln.
10.04.2012, 05:00
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Zu grün für die Bezirksliga
Von Lars Köppler

Hülsen. Die Bezirksliga-Fußballer des SV Vorwärts Hülsen haben im Abstiegskampf einen herben Rückschlag einstecken müssen. Durch das 1:4 (0:1) beim TuS Heeslingen II dürfte auch das letzte Fünkchen Hoffnung auf den Ligaverbleib beim abgeschlagenen Schlusslicht erloschen sein. Über die Pleite und deren Höhe konnte SVV-Trainer Maik Alpert in der Nachbetrachtung allerdings nur den Kopf schütteln.

"Wir sind enttäuscht, hätten hier nicht verlieren müssen", trauerte der Coach, der mit einer Rumpftruppe auskommen musste und selbst auf der Ersatzbank saß, mindestens einem halben Dutzend bester Torchancen nach. Allein Marcel Meyer, der zusammen mit Klaas Kiesewetter und Kevin Dietrich das Angriffstrio bildete, lief drei Mal allein auf das Heeslinger Tor zu - und scheiterte jeweils im Abschluss. "Da sind wir nicht abgeklärt genug", haderte Alpert.

Besser machte es Thilo Harms auf der Gegenseite, der nach einem verlorenen Zweikampf der Hülsener im Mittelfeld seelenruhig das 1:0 markierte und den Spielverlauf auf den Kopf stellte (36.). Auch im zweiten Spielabschnitt übernahmen die Vorwärts-Kicker zunächst das Heft des Handelns. Und Dominik Sielemann schaffte schnell den hochverdienten Ausgleichstreffer zum 1:1 (54.). "Wir waren am Drücker, haben nur in eine Richtung gespielt", so Alpert. Die Tore markierten jedoch die abgebrühten Heeslinger. Wiederum war es Thilo Harms, der den Heeslinger Oberliga-Nachwuchs in Führung brachte (65.). Die Hülsener kämpften und rackerten weiter, mussten aber neun Minuten vor dem Ende den endgültigen Knockout hinnehmen.

Kevin Weigert hatte einen der wenigen Heeslinger Konter perfekt abgeschlossen, ließ SVV-Schlussmann Pierre Tatje dabei keine Abwehrmöglichkeit. Und als ob die tapferen Gäste nicht schon genug gestraft wären, setzte Dominique Schneider kurz vor dem Abpfiff noch einen drauf - 1:4 (88.). "Die Heeslinger waren ein bisschen cleverer", lobte Maik Alpert die ebenfalls sehr jungen Spieler der Heimelf. Mit seinen Schützlingen wollte er nicht überhart ins Gericht gehen. "Es war einfach ein blödes Spiel", so der Trainer.

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