TV Oyten unterliegt deutlich – 26:31 Zu kopflos agiert

Henstedt-Ulzburg. Die Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten haben ihre Auswärtspartie gegen den SV Henstedt-Ulzburg mit 26:31 (10:16) deutlich verloren. In der Halbzeit-Bilanz sah Oytens Trainer Sebastian Kohls auch den Schlüssel für die spätere Niederliga seiner „Vampires“.
13.10.2014, 00:00
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Von Julia Basic

Die Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten haben ihre Auswärtspartie gegen den SV Henstedt-Ulzburg mit 26:31 (10:16) deutlich verloren. In der Halbzeit-Bilanz sah Oytens Trainer Sebastian Kohls auch den Schlüssel für die spätere Niederliga seiner „Vampires“. „Wir haben erstmal 30 Minuten gebraucht, um in das Spiel zu kommen und den Gegner kennenzulernen. Anfangs haben wir auch ziemlich kopflos agiert“, sagte Kohls. Zwar hielten die Gastgeberinnen ihren Gegner in den ersten 15 Minuten nur mit ein bis zwei Toren auf Abstand. Bis zur Pausensirene konnte sich der SVHU aber ein deutliches Sechs-Tore-Polster herausspielen – eine eigene Führung spielte sich der TVO dagegen nicht heraus.

„Zwar haben wir uns in der zweiten Halbzeit zurecht etwas zurückgekämpft, aber auch diese deutliche Leistungssteigerung konnte den Rückstand nicht mehr kompensieren“, berichtete Kohls. Beim Stand von 20:15 (38.) für den SVHU hätte Oyten mit einem verwandelten Siebenmeter den Vorsprung auf vier Tore schmelzen lassen können, doch diese Chance wurde vergeben. „Das war vielleicht der einzige Moment, wo das Spiel hätte kippen können“, sagte Kohls. Zwar kamen die „Vampires“ durch Tore von Jacqueline Reinhold und Katharina Kruse in der 43. Spielminute tatsächlich noch einmal auf vier Tore an die Gastgeberinnen heran. Anschließend kassierten Oytens Anna-Lena Kruse und Tina Schwarz aber eine Zwei-Minuten-Strafe, und Henstedt-Ulzburgs Laura Neu stellte mit zwei Siebenmetern den alten Abstand wieder her – 26:20. Zwischen der 50. und 56. Minute gab es dann gar keine Tore für den TVO – dafür aber weitere Zwei-Minuten-Strafen für Denise Engelke und Kim-Anna Heidorn. So konnten die Gastgeberinnen leicht auf 31:23 erhöhen.

Insgesamt habe die Mannschaft ihre Torhüterinnen viel zu oft allein gelassen. „Wir haben wieder zu spüren bekommen, dass wir die Punkte nicht im Vorbeigehen mitnehmen können“, sagte Sebastian Kohls, der diese Partie zuvor als eine Art Indikator-Spiel für seine Mannschaft bezeichnet hatte, um zu sehen, wie die „Vampires“ derzeit aufgelegt sind. Nun musste Kohls aber auch erkennen, „dass harte Arbeit vor uns liegt und wir uns die nächsten Punkte wieder verdienen müssen.“

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