Handball-Landesliga: Während Daverden II und Verden unterliegen, punktet Achim/Baden II doppelt Zufriedene Verlierer, unzufriedene Gewinner

Landkreis Verden. Die SG Achim/Baden II hat als einziger der drei Kreis-Vertreter in der Handball-Landesliga der Männer einen Sieg davongetragen. Die Sieben von Trainer Björgvin Björgvinsson setzte sich in eigener Halle gegen den TuS Komet Arsten mit 34:25 (16:12) durch.
27.01.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von MALTE BÜRGERUND JÜRGEN PRÜTT

Die SG Achim/Baden II hat als einziger der drei Kreis-Vertreter in der Handball-Landesliga der Männer einen Sieg davongetragen. Die Sieben von Trainer Björgvin Björgvinsson setzte sich in eigener Halle gegen den TuS Komet Arsten mit 34:25 (16:12) durch. Unterdessen kassierte der TSV Daverden II eine 23:30 (10:13)-Niederlage gegen den TV Langen, während sich die HSG Verden-Aller beim TSV Altenwalde mit 30:40 (12:18) geschlagen geben musste.

SG Achim/Baden II – TuS Komet Arsten 34:25 (16:12): Rundum zufrieden waren die Gastgeber nach dem letztlich ungefährdeten Erfolg keineswegs. „Es hat ein bisschen gedauert, ehe wir uns deutlich absetzen konnten“, bilanzierte Coach Björgvinsson. „Anfangs ist es vor allem über den Angriff nicht allzu gut gelaufen.“ So herrschten im ersten Abschnitt zu keiner Zeit klare Verhältnisse, trotz einer optischen Überlegenheit der Heim-Sieben blieben die Gäste in Reichweite. Auch nach dem Seitenwechsel dauerte es eine Weile, ehe sich die SG Achim/Baden gewinnbringend absetzte. Zehn Minuten vor dem Ende war es schließlich Kevin Albers, der zum 28:21 einnetzte und somit für die Entscheidung sorgte. Ein Sonderlob hatte der Übungsleiter der Heimmannschaft indes für Jan Wiezorrek übrig. „Er hat seine Sache richtig gut gemacht und ein tolles Spiel gezeigt“, attestierte Björgvinsson. Letztlich war Wiezorrek an diesem Tag gleich elf Mal als Torschütze in Erscheinung getreten.

TV Langen - TSV Daverden II 30:23 (13:10): Daverdens Trainer Thomas Müller sprach nach der einkalkulierten Niederlage beim Tabellenzweiten von einem „achtbarem Ergebnis“. Die Gäste aus dem Flecken Langwedel boten dem Spitzenteam mit einem blendend aufgelegten Christoph Meyer im Tor (insgesamt 18 Paraden) zunächst klasse Paroli. Bis zum 10:10 kurz vor Ende der ersten Spielhälfte hatte der TSV Daverden II den Gastgebern alles abverlangt. „Dann haben wir leider einen Siebenmeter nicht genutzt, Langen hat sich bis zur Pause noch auf drei Tore abgesetzt“, schilderte Thomas Müller die vielleicht vorentscheidende Phase der Begegnung.

Im zweiten Durchgang vermochten die Grün-Weißen den Rückstand dann nicht mehr entscheidend wettzumachen. Der TV Langen baute seinen Vorsprung über 24:20 letztlich auf sieben Tore aus. Wie Thomas Müller versicherte, wähnt er seine Sieben um den in Langen sieben Mal erfolgreichen Rückraum-Rechtshänder Bastian Vagt im Kampf um den Klassenerhalt aber weiter auf einem guten Weg.

TSV Altenwalde - HSG Verden-Aller 40:30 (18:12): Verdens Trainer Jens Haase musste auf gleich sechs Stammspieler verzichten. Um überhaupt eine spielfähige Mannschaft aufbieten zu können, hatte Haase mit Julian Roof an der Nordsee sogar einen Quereinsteiger aufgeboten, der in Altenwalde sein Debüt als Handballer gab. „Unter diesen Umständen bin ich mit dem Ergebnis gar nicht einmal so unzufrieden“, so der Trainer in seinem Fazit. Angesichts der langen Ausfallliste waren die Gäste vorrangig um ein achtbares Ergebnis bemüht. „30 Tore wollen mit dieser Formation erst einmal erzielt werden“, stellte Jens Haase fest. Für die HSG Verden-Aller trafen die beiden Rückraumspieler Oliver Schaffeld (9/2) und Tim Härthe (7/1) am besten. Am nächsten Wochenende gegen den VfL Fredenbeck III hofft der Coach des Tabellenletzten auf mehr Wechselalternativen. Juri Wolkow, Lukas Konradt und eventuell auch Björn Härthe werden laut Haase dann wieder dabei sein.

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