Schwanewede/Neuenkirchen zehrt im Schlüsselspiel von Sieben-Tore-Führung Zum Schluss noch gezittert

Die Handballerinnen der HSG Schwanewede haben sich ihrer gröbsten Abstiegssorgen erst einmal entledigt. In eigener Halle setzte sich der nach der Halbzeitpause stark abbauende Landesligist mit 26:23 (15:8) gegen seinen Tabellennachbarn TSV Altenwalde durch und konnte sich nach dem elften Spieltag auf den achten Tabellenplatz vorarbeiten.
14.01.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Klaus Grunewald

Die Handballerinnen der HSG Schwanewede haben sich ihrer gröbsten Abstiegssorgen erst einmal entledigt. In eigener Halle setzte sich der nach der Halbzeitpause stark abbauende Landesligist mit 26:23 (15:8) gegen seinen Tabellennachbarn TSV Altenwalde durch und konnte sich nach dem elften Spieltag auf den achten Tabellenplatz vorarbeiten.

Im Kampf um den Klassenerhalt haben die Landesliga-Handballerinnen der HSG Schwanewede/Neuenkirchen einen großen Schritt nach vorn gemacht. In eigener Halle setzten sie sich gegen den TSV Altenwalde mit 26:23 (15:8) durch, zogen mit dem Cuxhavener Stadtteilklub nach Punkten gleich (beide 9:13) und überholten ihn in der Tabelle aufgrund des besseren Torverhältnisses.

In diesem Vier-Punkte-Spiel zeigten die „Goldmädchen“ der HSG Schwanewede/Neuenkirchen die von ihrem Trainer Dean Schmidt erhoffte Leistungssteigerung. Allerdings mit Einschränkungen: Während die HSG den Gegner in der ersten Halbzeit fest im Griff gehabt hatte, schlichen sich im zweiten Durchgang Unsicherheiten und schwindendes Selbstvertrauen ein. Dennoch war der Sieg letztendlich verdient, weil die Gastgeberinnen gleich zehn Treffer von der Siebenmeter-Markierung hinnehmen mussten.

In den ersten 20 Minuten sahen die rund 60 Zuschauer in der Sporthalle der Schwaneweder Heideschule eine ausgeglichene Partie. Danach aber setzte sich die Spielgemeinschaft durch gute Abwehrarbeit und umgehend eingeleitete Tempogegenstöße ab. Vor allem Kerstin Jühnke und Maren Rabe sorgten mit ihren Treffern dafür, dass einer zunächst knapper 9:8-Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff auf 15:8 ausgebaut werden konnte.

Kühne pariert drei Siebenmeter

Bis zur 37. Minute und dem Zwischenstand von 18:12 wahrten die gastgebenden „Goldmädchen“ den Abstand. Dann aber schlichen sich plötzlich grobe Abwehrfehler in ihr Spiel ein. Dean Schmidt analysierte nach dem Spiel: „Das Selbstvertrauen schwand, und in der Deckung wurde viel zu passiv gearbeitet.“

Die Folge: Weil die HSG Schwanewede/Neuenkirchen am eigenen Kreis zu spät und häufig auch zu ungeschickt attackierte, ahndete das Schiedsrichtergespann Fouls am Fließband mit Strafwürfen. Insgesamt wurden den Altenwalderinnen 13 Siebenmeter zugesprochen, von denen sie zehn verwandelten. Dagegen durften die Gastgeberinnen siebenmal aus sieben Metern werfen und brachten fünf Bälle im Netz unter.

In der entscheidenden Phase aber, als das Blatt sich zugunsten des TSV Altenwalde zu wenden schien, rettete Torhüterin Kathrin Kühne den knappen Vorsprung. Sie entschärfte gleich drei Altenwalder Strafwürfe in Folge. Die HSG konnte ihren knappen 21:19-Vorsprung auch dank der unermüdlich kämpfenden Janin Woelke erfolgreich verteidigen und ihn schließlich sogar noch um ein Tor zum Endstand von 26:23 ausbauen.

„Ein Zitterspiel mit einem glücklichen Ausgang für unsere Mannschaft“, befand Dean Schmidt nach dem Schlusspfiff. Sollten seine Schützlinge indes in den nächsten Partien an die Leistung aus der ersten Halbzeit gegen den TSV Altenwalde anknüpfen, dürfen sie sich in der Tabelle weiter nach oben orientieren.

Landesliga Frauen

HSG Schwanewede/Neuenkirchen – TSV Altenwalde 26:23 (15:8)

HSG Schwanewede/Neuenkirchen: Kühne, Lehmann; Rabe (2), Deters (7/5), Lisson (1), Wessels (9), Bohlmann, Jühnke (3), Woelke (2), Hallmann, Lindemann (1), Frank (1), Niwiora

Schiedsrichter: Grow/Dettloff (HSG Stedingen)

Siebenmeter: 7/5 – 13/10

Zeitstrafen: 3 – 1 (gru)

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+