Simon Beuke und der SV Mörsen-Scharrendorf wollen bald wieder oben angreifen Zurück in die Zukunft

Mörsen-Scharrendorf. Auch im Fußball hat man es nicht selten mit höherer Mathematik zu tun - zumindest wenn es um die mitunter detailverliebte Arbeit der Chefstatistiker geht. Doch manchmal sind es schon die vermeintlich simplen Gleichungen, die nicht so recht aufgehen wollen. Oder noch nicht. Beim Fußball-Kreisligisten SV Mörsen-Scharrendorf ist das ähnlich. Alter Trainer plus alter Verein gleich alte Erfolgsbilanz? "Unser Ziel ist das obere Tabellendrittel, aber mehr noch nicht. Momentan sind wir dafür nicht stark genug", meint Simon Beuke, Vizekapitän des SVMS.
09.09.2011, 05:00
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Zurück in die Zukunft
Von Malte Bürger

Mörsen-Scharrendorf. Auch im Fußball hat man es nicht selten mit höherer Mathematik zu tun - zumindest wenn es um die mitunter detailverliebte Arbeit der Chefstatistiker geht. Doch manchmal sind es schon die vermeintlich simplen Gleichungen, die nicht so recht aufgehen wollen. Oder noch nicht. Beim Fußball-Kreisligisten SV Mörsen-Scharrendorf ist das ähnlich. Alter Trainer plus alter Verein gleich alte Erfolgsbilanz? "Unser Ziel ist das obere Tabellendrittel, aber mehr noch nicht. Momentan sind wir dafür nicht stark genug", meint Simon Beuke, Vizekapitän des SVMS.

Der 22-Jährige war im Mai 2010 hautnah dabei, als seine Elf nur ganz knapp im Fernduell gegen den TuS Sudweyhe im Kampf um den Bezirksliga-Aufstieg scheiterte. Und auch der damalige Mann an der Seitenlinie, Andreas Schultalbers, ist nach einjähriger Abstinenz inzwischen wieder mit von der Partie. "Seit dieser Zeit hat sich die Mannschaft verändert, aber auch der Trainer", glaubt Beuke. "Wir sind reifer geworden, und auch der Coach hat in dem einen Jahr bei der SG Diepholz einiges für sich mitgenommen." So hätten sich die Übungseinheiten gegenüber der Vergangenheit mitunter deutlich verändert - keinesfalls in negativer Hinsicht, wie Beuke betont. "Insgesamt gab es aber keine größeren Umstellungen auf beiden Seiten, schließlich kannte man sich dann doch in den meisten Fällen."

Bevor nun jedoch wieder an den Sprung auf die Spitzenpositionen gedacht wird, sind es die kleinen Dinge, die Beuke & Co. zu schaffen machen. "Unsere Leistungen waren bislang ziemlich gemischt, wobei der negative Höhepunkt zuletzt das 2:2 gegen Schwarme war", moniert der 22-Jährige. "Spielerisch läuft einfach noch nicht viel zusammen, die Ordnung stimmt nicht. Ich weiß allerdings auch nicht, ob jeder immer 100 Prozent gibt, denn es sind im Prinzip Unkonzentriertheiten, die uns nach hinten werfen - wie eben zuletzt gegen Schwarme, wo wir schnell mit 0:2 zurücklagen."

Früh ans Kapitänsamt herangeführt

Harte Worte von einem, der aufgrund seines Alters noch keine allzu große Lobby haben dürfte. Doch weit gefehlt. Beim SV Mörsen-Scharrendorf haben die Aussagen von Simon Beuke Gewicht, nicht umsonst trägt er derzeit die Kapitänsbinde des verletzten Fabian Meyer. "Andreas Schultalbers hatte mich früher bereits zum dritten Mannschaftsführer ernannt, weil er auch einen jungen Spieler in dieser Reihenfolge haben wollte. So bin ich ganz gut in die Rolle hineingewachsen", schildert er. "Ich übernehme dieses Amt auch ziemlich gern und versuche, dem Team damit weiterhelfen zu können." Dennoch gesteht der Auszubildende zum Mechatroniker, dass es auch für ihn eine aufregende Umstellung gewesen sei, dann plötzlich nicht mehr als Reserve-Kapitän, sondern als Spielführer aufs Feld zu laufen.

Diese Nervosität ist mittlerweile aber verflogen. Von der Sechser-Position aus gibt er nun selbstbewusst seine Kommandos an die Abwehr hinter ihm und die Offensivkräfte vor ihm. Auf dieser Basis sei es nun in erster Linie wichtig, für die nötigen guten Resultate zu sorgen. "Ein Platz unter den ersten Fünf ist auf jeden Fall möglich", ist Simon Beuke überzeugt. "Und wenn ich mir den Kader sowie unser Leistungsvermögen anschaue und wir dann im Laufe dieser und vor allem der nächsten Saison in guter Form sind, dann muss es einfach unser Ziel sein, wieder ganz oben anzugreifen." Vielleicht geht die Gleichung dann ja doch noch auf...

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