4. Fußball-Sportwoche Zwei eigene Teams im Halbfinale

Hambergen. Beim FC Hambergen sind sie zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der 4. Fußball-Sportwoche. Zwei ihrer Teams stehen in der morgigen Finalrunde, und auch "das Zuschauerinteresse ist angemessen", sagte Vereinsvorsitzender Rainer Heineke.
23.07.2011, 05:00
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Von Carsten Spöring

Hambergen. Beim FC Hambergen sind sie zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der 4. Fußball-Sportwoche. Zwei ihrer Teams stehen in der morgigen Finalrunde, und auch "das Zuschauerinteresse ist angemessen", sagte Vereinsvorsitzender Rainer Heineke. Die Besucher bekamen bislang überwiegend ausgeglichene und faire Begegnungen zu sehen. Glück hatte der FCH allerdings auch mit dem Wetter

Selbst sportlich waren manche Begegnungen auf gutem Niveau auch wenn das für Vereinschef Heineke nicht im Vordergrund steht: "Unser Ziel ist, dass das Turnier seinen familiären Charakter behält". Und so war er froh, dass das Organisationsteam um Spartenleiter Niels Gieschen wieder in dieser Richtung gut vorgesorgt hatte.

Am ersten Abend aber schauten sie doch etwas betroffen drein. Nicht Landesliga-Aufsteiger FC Hambergen I hatte den direkten Einzug ins morgige Halbfinale geschafft, sondern Kreisligist TSV Wallhöfen. Im direkten Aufeinandertreffen hatte der Gast sogar schon 2:0 durch ein Freistoßtor von Steffen Kaluza und einen Treffer von Tobias Kück geführt, ehe Ertekin Uluer und Bassam Omar doch noch den Ausgleich schafften. Der höhere Erfolg gegen den VfL Ohlenstedt entschied dann zugunsten des TSV: Wallhöfen hatte mit 5:0 gewonnen, Hambergen I "nur" mit 3:0.

Der Vorjahressieger patzt

Der zweite Spieltag brachte ebenfalls eine Überraschung, denn nicht der Vorjahressieger SG Findorff aus der Bezirksliga Bremen kam auf direktem Wege weiter, sondern die zweite Mannschaft des Ausrichters, die ja in die Kreisliga aufgestiegen ist. Sie bezwang die Bremer sogar, obwohl Findorff in Führung gegangen war, doch ein Eigentor der SG brachte die Wende (nach Freistoß von Jan-Henrik Gantzkow), Oliver Pleuss sowie - per wunderschönem Heber aus fast 30 Metern - Sven Schröder ließen FCHII noch jubeln. Da nützte Findorff auch das 9:0 gegen den SV Arminia Freißenbüttel nichts mehr, der nach dem 0:2 gegen den Hamberger Kreisligisten (in einem allerdings schwachen Spiel zum Auftakt des Abends) bereits mit den Kräften am Ende war.

Bei den unterklassigen Mannschaften wollten der TSV Steden-Hellingst und der TV Axstedt unbedingt weiterkommen, doch ihr Spiel gegeneinander war alles andere als ansehnlich, gespickt mit vielen Fouls und wenig Torraumszenen. Wegen des 0:0 zwischen diesen beiden Teams gab der höhere Erfolg der Axstedter (6:0) gegen einen chancenlosen FC HambergenIII den Ausschlag. Steden brachte abschließend nämlich nur ein 4:0 zustande, da die Hamberger bis zum ersten Gegentor doch gut dagegen hielten.

Am Abend der Hoffnungsrunde ließ dann aber auch die erste Mannschaft des Veranstalters nichts mehr anbrennen. Vorentscheidend war zum Auftakt bereits das 2:0 gegen die SG Findorff, das Marius Warnecke im Alleingang herausschoss (15./38.). Am 5:0 gegen den TSV Steden-Hellingst aus der 2. Kreisklasse beteiligten sich dann vier Hamberger Torschützen, darunter Constantin Czieluch mit einem Elfmeter und erneut Marius Warnecke mit dem abschließenden Treffer. Findorffs abschließendes 3:0 gegen den TSV mit zwei Treffern von Ole Breier (12./16.) und einem Tor von Kim Onken (31.) war wertlos.

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