Handball-Oberliga: Spitzenreiter Hude reist als haushoher Favorit zum Vorletzten Grüppenbühren Zwei ungleiche Nachbarn im Duell

Ganderkesee-Bookholzberg. Stefan Buß ist die Vorfreude deutlich anzumerken. „Ein Derby in eigener Halle gegen den Spitzenreiter, was will man mehr?“, sagt der Trainer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg.
23.01.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Zwei ungleiche Nachbarn im Duell
Von Christoph Bähr

Stefan Buß ist die Vorfreude deutlich anzumerken. „Ein Derby in eigener Halle gegen den Spitzenreiter, was will man mehr?“, sagt der Trainer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Seine Oberliga-Handballerinnen empfangen heute Abend ab 20 Uhr die HSG Hude/Falkenburg in der Halle am Ammerweg. Ein Spiel, auf das Buß lange gewartet hat. „Endlich treten wir mal gegen Hudes Erste an“, betont er.

Erfahrung haben die Grüppenbührenerinnen bislang nur mit Partien gegen die Reserve des heutigen Gegners, denn vor zwei Jahren spielten sie noch in der Weser-Ems-Liga. Nach dem Durchmarsch in die Oberliga überraschte die Buß-Sieben anfangs, ist inzwischen jedoch auf den vorletzten Platz abgerutscht. Angst vor einer hohen Pleite gegen den ungeschlagenen Tabellenführer hat Grüppenbührens Coach trotzdem nicht: „Das ist für uns doch das einfachste Spiel, das es gibt. Niemand erwartet etwas von uns.“

Ganz anders sieht das bei den Huderinnen aus. „Wir müssen gewinnen“, unterstreicht Betreuer Sebastian Zwiener. Nach dem Derby fährt der Ligaprimus am 31. Januar zum Spitzenspiel beim Zweiten VfL Stade. „Vorher müssen wir unsere Pflicht erfüllen“, sagt Zwiener, der aber Respekt vor Grüppenbührens Kampfstärke hat. Buß wiederum weiß, dass ein Punktgewinn seiner Mannschaft sehr unwahrscheinlich ist: „Dafür müsste schon von der Nummer eins bis 23 alles passen.“ Er will den großen Favoriten aber möglichst lange ärgern. „Wir haben trainiert, wie man gegen eine 3:2:1- und 6:0-Deckung spielt“, berichtet Buß. Zudem sieht er einen Vorteil für sein Team darin, dass in der Halle am Ammerweg ohne „Backe“ gespielt wird, was für die Huderinnen ungewohnt ist.

Personell kann Buß aus dem Vollen schöpfen. Als zweite Torhüterin steht Anna Fischer aus der A-Jugend im Kader. Besonders motiviert dürfte Katrin Hoppe sein, die einst für Hudes Reserve spielte. Beim Spitzenreiter fällt lediglich Maike Gärtner aus.

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