VSK Osterholz-Scharmbeck verpflichtet kurz vor Ende der Wechselfrist noch Niklas Sabas und Baris Kocademir Zwei Verstärkungen für die Defensive

Sozusagen mit einem Last-Minute-Transfer hat Fußball-Landesligist VSK Osterholz-Scharmbeck am gestrigen Donnerstag den Wechsel zweier weiterer Neuzugänge perfekt gemacht. Am letzten Tag der Winter-Transferperiode war VSK-Manager Markus Friedrichs eigens nach Barsinghausen zur Abwicklung der Passangelegenheiten in die NFV-Geschäftsstelle gefahren, um danach zu bestätigen: "Niklas Sabas kommt zu uns zurück und dann haben wir mit Baris Kocademir noch einen Spieler des FC Baris verpflichtet."
01.02.2013, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Thomas Müller

Sozusagen mit einem Last-Minute-Transfer hat Fußball-Landesligist VSK Osterholz-Scharmbeck am gestrigen Donnerstag den Wechsel zweier weiterer Neuzugänge perfekt gemacht. Am letzten Tag der Winter-Transferperiode war VSK-Manager Markus Friedrichs eigens nach Barsinghausen zur Abwicklung der Passangelegenheiten in die NFV-Geschäftsstelle gefahren, um danach zu bestätigen: "Niklas Sabas kommt zu uns zurück und dann haben wir mit Baris Kocademir noch einen Spieler des FC Baris verpflichtet."

Osterholz-Scharmbeck. Günter Hermann hat für den Rest der Punktspielsaison in der Fußball-Landesliga Niedersachsen schon mal eine härtere Gangart beim VSK Osterholz-Scharmbeck angekündigt: "Da wird jetzt ein ganz anderer Wind wehen. Wenn alle gesund sind, haben wir einen Kader von 19 Feldspielern plus zwei Torwarte." Was ihn so optimistisch offensiv stimmt, ist die Tatsache, dass er dank weiterer Neuzugängen unter klar verbesserten Trainings- und Spielbedingungen arbeiten kann.

Mit Niklas Sabas, der in wenigen Tagen seinen 20. Geburtstag feiert, kehrt ein wichtiger Defensivspieler nach einem halben Jahr beim Oberligisten TuS Heeslingen zurück. Sabas könnte genau die Lücke in der Innenverteidigung nach dem Weggang von Dennis Votava schließen. Mit Baris Kocademir kommt ein gerade 27 Jahre alt gewordener Defensiv-/Mittelfeldallrounder vom SV Baris (Kreisliga Delmenhorst). Kocademir spielte bis zur U19-Bundesliga beim SV Werder Bremen. Weitere Stationen waren die Vereine TV Esenshamm und KSV Vatan Spor.

"Der Verein hat was gemacht"

Coach Hermann bescheinigt seinen Neuen nicht nur Oberliga-Qualitäten, sondern hebt auch hervor, dass sie regelmäßig trainieren können. Anders als in der Hinrunde, als mitunter kaum mehr als ein halbes Dutzend Spieler an den Übungseinheiten teilnahm, könne er bei vollem Kader künftig ganz anders reagieren. "Da kann ich den einen oder anderen auch mal draußen lassen", kündigte Hermann an.

Hinsichtlich der jetzt fünf Neuverpflichtungen (kürzlich waren bereits Bilgin, Thöne und Polat geholt worden) merkte der Trainer noch lobend an: "Ich finde es gut, dass der Verein wirklich was gemacht hat." Insofern sei er optimistisch, dass auch die Vertragsverlängerung mit ihm, Hermann, noch im Februar über die Bühne gehen werde. Ursprünglich sollten die Gespräche noch im alten Jahr abgeschlossen werden. Es fehlten jetzt noch "einige Mosaiksteinchen", so Hermann. Manager Friedrichs sieht keinen Grund für Eile: "Das machen wir in Ruhe, wir haben da keinen Druck. Vor allem wollen wir uns sportlich konsolidieren und Spiele gewinnen." Zudem gelte es die schwebenden Steuerverfahren mit Finanzbehörden und Staatsanwaltschaft abzuwarten.

Morgen Test gegen Werders U18

Nach vielen Lauf- und Hallen-Trainingseinheiten freuen sich die VSK-Kicker, dass sie morgen, Sonnabend, endlich mal wieder einen Outdoor-Test absolvieren können: Um 11 Uhr treten sie auf dem Kunstrasenplatz am Bremer Weser-Stadion gegen Werders U18-Regionalligamannschaft an. Sabas und Kocademir werden da allerdings noch fehlen. Letzterer ist beruflich verhindert, Ersterer muss wegen Rückenproblemen noch pausieren. "Ein eingeklemmter Nerv – aber nächste Woche steige ich wieder ins Training ein", sagte Sabas.

Der 19-Jährige freut sich auf "seine alte" Mannschaft, die er in weiten Teilen noch kennt. Der Abschied vom TuS Heeslingen, für den er in der Herbstrunde zwölf Einsätze verbuchte, habe mehrere Gründe. Zum einen sei die Mitfahrgelegenheit mit einem Kumpel entfallen, erklärte Sabas, der im Nordseebad Otterndorf wohnt. Zum anderen seien beim TuS "ein paar Sachen vorgefallen, über die ich nicht sprechen möchte." Zwar befinde sich der VSK wie auch der Verein in Heeslingen im Visier der Steuerfahndung. "Aber beim VSK geht es ruhiger zu", so Sabas.

Bei einem weiteren potenziellen VSK-Neuzugang handelt es sich um einen jungen Kicker (Jahrgang 1994) aus Ghana. Die Transferformalitäten mit den Fußball-Verbänden in seinem Fall seien komplizierter, sagte Manager Friedrichs und ergänzte noch: "Für Freundschaftsspiele ist er spielberechtigt, aber er soll uns natürlich in Pflichtspielen helfen. Er hat aber schon mit der Mannschaft trainiert."

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