SG Achim/Baden heute in Altenholz Zwischen Hoffen und Bangen

Achim (msö). Schwere Aufgabe vor der Brust und über dem Kopf ein Damoklesschwert: Die SG Achim/Baden ist um ihre heutige Tour zum TSV Altenholz (18.30 Uhr Anwurf) nicht zu beneiden. Der seit elf Spielen auf einen Punktgewinn wartende Tabellenvorletzte aus dem Kreis Verden hat sich vom schleswig-holsteinischen Spitzenteam beim Hinrunden-Vergleich in heimischer Halle (21:37) regelrecht vorführen lassen. Darüber hinaus werden die es mit der Spielgemeinschaft haltenden Handballfreunde bange Blicke in Richtung Flensburg schicken, wo der Konkurrent im Kampf um den Relegationsplatz im Falle einer Achimer Niederlage nur einen Punkt holen muss, um die letzten Hoffnungen der Männer um Kapitän Cord Katz auf den Klassenerhalt zu zerstören.
12.05.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von msö

Achim (msö). Schwere Aufgabe vor der Brust und über dem Kopf ein Damoklesschwert: Die SG Achim/Baden ist um ihre heutige Tour zum TSV Altenholz (18.30 Uhr Anwurf) nicht zu beneiden. Der seit elf Spielen auf einen Punktgewinn wartende Tabellenvorletzte aus dem Kreis Verden hat sich vom schleswig-holsteinischen Spitzenteam beim Hinrunden-Vergleich in heimischer Halle (21:37) regelrecht vorführen lassen. Darüber hinaus werden die es mit der Spielgemeinschaft haltenden Handballfreunde bange Blicke in Richtung Flensburg schicken, wo der Konkurrent im Kampf um den Relegationsplatz im Falle einer Achimer Niederlage nur einen Punkt holen muss, um die letzten Hoffnungen der Männer um Kapitän Cord Katz auf den Klassenerhalt zu zerstören.

SG-Trainer Carsten Meyer spekuliert aber nach wie vor ganz darauf, dass seine Mannschaft eine Woche später (19. Mai, 18.30 Uhr) am letzten Spieltag in eigener Halle den DHK Flensborg schlägt und damit - aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs mit dem aktuellen Drittletzten - auf den Relegationsplatz 14 vorrückt. Er setzt dabei einen Erfolg des HF Springe im heutigen Gastspiel bei den Flensburgern voraus. Tatsächlich kann sich der Spitzenreiter bei nur einem Punkt Vorsprung gegenüber dem SV Henstedt-Ulzburg keinen Ausrutscher leisten - ganz im Gegensatz zu den Altenholzern, für die die Saison bereits gelaufen zu sein scheint, worauf zumindest das Unentschieden am vergangenen Spieltag beim Nachbarn in Flensburg hindeutet. Carsten Meyer dazu: "Keine Ahnung, wie deren Interessen geartet sind."

Mehr als nur eine Ahnung hat er aber von den Qualitäten des Gegners. "Kämpferisch sind sie auf Terrier-Niveau und werden uns im Kampf Eins gegen Eins alles abverlangen. Wird ein echter Charakter-Test für uns!" Meyer erwartet von seiner Mannschaft nicht unbedingt einen Sieg, stattdessen vielmehr, dass sie mit einem couragierten Auftritt Selbstvertrauen fürs "Finale" gegen Flensborg sammelt. Ein Sieg in Altenholz würde den Achimern aber in jedem Falle helfen. Sollte Flensborg zugleich verlieren, würde Achim (nach seinem 29:28-Hinrundenerfolg über den Rivalen) am letzten Spieltag sogar ein Remis gegen den DHK reichen.

Meyer kann wieder fest mit Daniel Hoppe planen, der am vergangenen Wochenende geschont wurde. Patrick Denker ist wieder voll im Training und hofft auf ein Comeback am letzten Spieltag.

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