Das Spiel gegen Magdeburg ist für Werders U 23 richtungsweisend Zwischen unten und oben

Bremen. Es ist nicht so, dass Florian Kohfeldt die jüngsten Leistungen der U 23 unangenehm wären. Natürlich freut sich der Werder-Trainer, dass seine Kicker in den vergangenen vier Partien in der 3.
14.03.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Stefan Freye

Bremen. Es ist nicht so, dass Florian Kohfeldt die jüngsten Leistungen der U 23 unangenehm wären. Natürlich freut sich der Werder-Trainer, dass seine Kicker in den vergangenen vier Partien in der 3. Liga zehn Punkte gesammelt haben. Aber für Kohfeldt gibt es keinen Grund, die Positivserie zu einem theoretischen Thema zu machen. „Wir sollten gar nicht so viel darüber reden“, sagt er vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg an diesem Dienstag (18 Uhr). Die Bremer, die zuletzt trotz langer Unterzahl 1:0 gegen Mainz II gewannen, haben keinen Grund, sich auszuruhen.

Dass sie lediglich fünf Punkte Rückstand auf den dritten Rang haben, ist nur ein Teil der Wahrheit in dieser 3. Liga. Die Abstiegszone lauert nämlich auch nur sieben Zähler hinter der U 23 – und wie schnell so ein Vorsprung aufgebraucht sein kann, wissen sie bei Werder genau. Es ist noch nicht sehr lange her, da belegten die Bremer einen Rang am Tabellenende. Das war, bevor Werder in die aktuelle starke Phase startete. „Wir haben jetzt eine gewisse Stabilität“, sagt Kohfeldt. Deshalb soll sein Team sich gedanklich nicht zu viel mit den Erfolgen beschäftigen, sondern mit der „gleichen Mentalität“ gegen den 1. FC Magdeburg antreten.

Der Tabellenzweite hat in den vergangenen vier Spielen sieben Punkte geholt. Eine ordentliche Bilanz – die aber nicht reichte, um den Spitzenreiter zu gefährden. Der MSV Duisburg – zuletzt mit einem 0:0 in Bremen – steht nach wie vor unangefochten an der Tabellenspitze. Dahinter buhlen mehrere Teams um die Plätze; Magdeburg (40), Lotte (40), Regensburg (40), Halle (39) und Osnabrück (39) liegen fast gleichauf. Die Magdeburger dürfen sich also keinen Ausrutscher erlauben. „Ein ganz klares Merkmal dieser Mannschaft ist die körperliche Präsenz“, sagt Kohfeldt. Sein Team werde einmal mehr auf einen physisch starken Gegner treffen.

Dabei stehen gleich zwei ehemalige Bremer im Aufgebot des 1. FC: der derzeit verletzte Felix Schiller (seit 2012 beim FCM) und Tobias Schwede (Wechsel im Sommer 2016). Der Mittelfeldspieler ist also ein alter Bekannter von Kohfeldt: „Ich habe ihn in der U 16 und der U 17 trainiert.“ Heute trainiert er andere Spieler – aber nicht alle stehen zur Verfügung. Etwa Sambou Yatabaré, der nach der Gelb-Roten Karte in Mainz vorerst gesperrt ist, und Johannes Eggestein (Teilanriss der Syndesmose). Fragezeichen stehen hinter den angeschlagenen Rafael Kazior, Luca Zander und Justin Eilers. Aus dem Profikader stößt diesmal Ousman Manneh zur U 23.

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