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Arbergen-Mahndorf viel zu harmlos

Christian Markwort 19.09.2019 0 Kommentare

Ein Weckruf zur rechten Zeit – so sehe Panitz die durchaus vermeidbare Niederlage gegen die HSG um Top-Angreifer Leif Eric Schmidt (sieben Tore). Die Hausherren um ihren treffsichersten Akteur Fynn Weber (6/fünf Siebenmeter) hielten in den ersten 30 Minuten noch einigermaßen mit , versäumten es allerdings mehrfach, fein heraus gespielte Angriffe mit einem Treffer zu krönen. „Uns fehlte in beiden Hälften die nötige Aggressivität und die erforderliche Effektivität“, verdeutlichte Panitz, „wir waren schlich zu harmlos.“

Dabei begann das Spiel gut, schnell führten die Gastgeber mit 2:0 (4. Spielminute, doch anschließend zogen die Gäste auf 13:10 davon (26.), was Thomas Panitz zu einer ersten Auszeit zwang. „Ich habe versucht, die Spieler zu pushen“, so Panitz, „mir fehlte die Entschlossenheit in der Offensive.“ Statt mit Kabinett-Stückchen zu brillieren versuchen, forderte der SGAM-Trainer einfache Würfe und mehr Zug zum gegnerischen Tor. „Eigentlich hätten wir zur Pause mit vier, fünf Toren führen müssen“, haderte Panitz, dessen Team schließlich mit zwei Toren Rückstand die Seiten wechselte.

mit Beginn der zweiten 30 Minuten zogen die Gäste neuerlich auf fünf Tore davon (21:16/43.), woraufhin Panitz die 6-0-Deckung auf eine offensivere 5-1-Deckung und später sogar auf eine offene 4-2-Defensive umstellte. „wir haben uns immer wieder viel zu weit aus der Abwehr raus locken lassen“, begründete Panitz diese Maßnahmen – die letztlich allerdings mehr oder weniger wirkungslos verpufften. „Wir haben Bützfleth durch unsere mangelhafte Chancenverwertung im Angriff geradezu zu schnellen Gegenstößen eingeladen und uns in der Defensive mehrfach viel zu leicht überrumpeln lassen“, so Panitz, „das haben die Gegner sehr effektiv zu ihren Gunsten genutzt.“ Da auch die Torhüter der Hausherren „nicht ihren besten Tag hatten“ (Panitz), kam die SGAM letztlich nicht mehr ins Spiel zurück und musste die Halle als verdienter Verlierer verlassen. „Sowohl in der ersten, aber vor allen Dingen in der zweiten Welle waren wir heute viel zu hektisch“, resümierte Panitz, zeigte sich gleichzeitig aber kämpferisch: „Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, um uns auf Delmenhorst vorzubereiten“, blickte er auf das kommende  Heimspiel (Sonnabend, 28. September, 19 Uhr)voraus, „bis dahin müssen wir unsere Fehler minimieren und werden verstärkt an unserer Effektivität arbeiten.“

SG Arbergen-Mahndorf: Belizaire, Seekamp, Siegert; Suhr, Wolf (1), Reimer (1), Gerber (1), Bergmann (1), Wöltjen (1), Giesecke (2), Marien (2), Pehling (3), Schröder (3), Weber (6/5).


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Leserkommentare
Gissmo am 23.10.2019 09:36
Danke für die konstruktive Antwort, man kann sich scheinbar ja doch noch ohne Beleidigungen hier im Kommentarbereich austoben, so machts doch allen ...
RalfBlumenthal am 23.10.2019 09:28
Was macht ein Ortsamtsleiter, der seinen Willen nicht bekommt ?
Er macht nichtöffentlich, was öffentlich gehört !
So geht das nicht, Herr ...