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Landesklassenteam bezwingt SG Achim/Baden III mit 32:30 und rehabilitiert sich damit für die Auftaktpleite
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Findorffer Handballer stürzen den Spitzenreiter

Olaf Kowalzik 19.09.2019 0 Kommentare

GES
Jelle Gresens führte die SG Findorff mit seinen neun Toren, davon sechs Siebenmeter, auf die Siegerstraße. (Olaf Kowalzik)

Tabellenführer, das klingt nach dem ersten Spieltag natürlich hochtrabend, die Niedersachsen waren jedoch in der vergangenen Saison Vizemeister und wollen auch in diesem Jahr wieder oben mitmischen. Das hatten sie mit ihrem 36:28-Auftakterfolg über den ATSV Habenhausen III auch gleich deutlich gemacht.

Das Findorffer Ergebnis war umso erstaunlicher, wenn man etwas genauer auf den Spielbericht schaut. Denn während die Niedersachsen in Bestbesetzung antraten, musste der Gastgeber nicht nur kurzfristig auf seinen am Knöchel verletzten Spielmacher Felix Schröder verzichten, ihm fehlten mit Christian Stelzner, Nico Schlobohm und Ole Grünewald auch noch weitere Stammkräfte. „Diesmal hat unser zweiter Anzug aber von Beginn an gepasst und hervorragend gekämpft“, lobte Terborg. Seine Mannschaft erwischte gegen den starken Gegner einen 0:3-Fehlstart, der erst beim 9:9 behoben war. Nach dem 13:12 zogen die „Füchse“ bis zur Pausenbesprechung auf 18:13 davon. Bei ihnen war Tom Hertramph stark in die Rolle des Regisseurs geschlüpft. Er zog im Angriff geschickt die Fäden und überzeugte auch in der Abwehr. Im Tor lieferte Torben Knop ein überzeugendes Match ab, sodass die Gäste vier Strafwürfe vergaben. Pablo Carneiro Alves, Jelle Gresens, Tobias Laechelin und Marc Bösewill versetzten den Niedersachsen den Rest. „Es ist war eine Klasse-Partie mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung“, wollte der Findorff-Coach diese Aufzählung nicht als abschließend betrachten, schließlich habe ja auch das komplette Team die SG Achim/Baden III bezwungen.

Die Terborg-Truppe hielt ihren Gegner bis zum 29:25 in Schach, mit 29:28 kämpfte sich der Gast aber noch einmal bedrohlich nahe heran. Die starken Paraden von Torben Knop sowie die Tore von Jelle Gresens, Tom Hertramph und Marc Bösewill zum 32:28 gaben dem Gast den Rest. Am Sonnabend laufen die „Füchse“ im Stadtderby bei der SG Buntentor/Neustadt auf (16.30 Uhr, BSA Süd).

SG Findorff: Knop, Hattendorf; Laechelin (4), Nikutowski (3), Hertramph (2), Harms (1), Brunswick (1), Bertram (1), Carneiro-Alves (5), Gresens (9/6), Ohlhoff, Bösewill (6)


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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...