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Hoch motivierte Landesliga-Handballerinnen schlagen den TSV Bremervörde mit 23:20
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Habenhausen springt auf Platz zwei

Christian Markwort 19.09.2019 0 Kommentare

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Die achtfache Torschützin Lea Burmeister setzte sich mit dem ATSV Habenhausen auf den zweiten Tabellenplatz. (Nils Conrad, frei)

Von Beginn  an traten die Gäste um ihre beste Werferin Lea Burwinkel (acht Tore/zwei Siebenmeter) selbstbewusst auf und gingen hoch motiviert in die Zweikämpfe. „In Bremervörde herrscht immer eine ganz besonders hitzige Atmosphäre“, erläuterte Röwer, „es ist nie unfair, aber immer unangenehm, dort zu spielen.“

Damit sei sein Team „super umgegangen“, versicherte Röwer, der sich neben einem guten Start ins Spiel außerdem darüber freute, „dass wir nie nachgelassen haben und sowohl defensiv konzentriert gearbeitet, als auch offensiv konsequent abgeschlossen haben“. Nachdem Svenja Klün (3) ihre Mannschaft erstmals mit zwei Toren in Führung werfen konnte (10:8/25. Spielminute), versuchte TSV-Trainer Rainer Gernhuber innerhalb einer Auszeit für Ordnung in seiner Mannschaft zu sorgen. Die Gäste ließen sich von den Umstellungen allerdings nicht beeindrucken, auch der Doppelschlag zum 11:11 kurz vor sowie unmittelbar nach der Halbzeitpause durch Bremervördes Vivian Kullik hinterließen beim ATSV nur wenig Spuren.

Mit Beginn der zweiten Hälfte taten sich die Gäste zunächst etwas schwerer damit, die entscheidenden Lücken im Abwehrverbund des TSV zu finden, Isabel Stephan sorgte schließlich erneut für einen Zwei-Tore-Vorsprung der Gäste (17:15/44.).  „In der zweiten Halbzeit hat Bremervörde konzentrierter verteidigt“, berichtete Röwer, „aber wir haben uns davon nicht aus dem Konzept bringen lassen und weiterhin sehr engagiert und mutig angegriffen.“ Die mangelnde Erfahrung einiger junger ATSV-Spielerinnen habe aus Sicht Röwers zu einigen Fehlern geführt, wodurch es in den letzten zehn Spielminuten noch einmal etwas enger für sein Team geworden sei. „Da fehlte in einigen engen Situationen einfach die Cleverness“, räumte Röwer ein, „wichtig war in diesem Moment, dass wir alle die Ruhe bewahrt und uns nur noch auf uns konzentriert haben.“

Seine Spielerinnen hätten manch knifflige Situation selbst bemerkt und zu ändern versucht, „ohne dass ich von Außen groß eingreifen musste“, freute sich der Trainer. Auch die Tatsache, „das wir uns vom TSV nicht haben einschläfern lassen“, fand Röwer bemerkenswert. „Das Team ist in sich gefestigt“, konstatierte er, „und wird sich in den kommenden Spielen weiter entwickeln“. Nach der nun anstehenden zweiwöchigen Pause solle die Mannschaft besonders Letzteres im Heimspiel gegen die HG Bremerhaven (Sonnabend, 5. Oktober, 17.15 Uhr) unter Beweis stellen, fordert der Trainer. „Ich erwarte, dass die Spielerinnen die kleinen Fehler in den Trainingseinheiten bis dahin minimiert haben werden“, zeigte sich Röwer zuversichtlich, „und wir in Bremerhaven  den nächsten Schritt in unserer bislang tollen Entwicklung gehen und rechne mir dort durchaus etwas aus.“

ATSV Habenhausen: Zumpe; Buschmann, Koconrek, Stegemann, Gasiorek, A. Burwinkel (1), Pauly (1), Stephan (3), Klün (3), Warnke (3), Rathmann (4), L. Burwinkel (8/2).


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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...