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SG Findorff nimmt mit drei Teams an den Deutschen Korbball-Meisterschaften teil
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Im Trio zum Saison-Höhepunkt

Christian Markwort 02.05.2019 0 Kommentare

Korbball SG Findorff
Romina von Öhsen (mit Ball) startet mit der SG Findorff am Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft. (Fritz Westermann)

Da das Team der Frauen noch nie in der aktuellen Konstellation gespielt hatte, „sind wir mit dem Saisonverlauf sehr zufrieden“, versichert die Spielführerin. Die Mannschaft habe sich gefunden und zunehmend besser aufeinander eingespielt. Die Abwehr stand stabil, erläutert Nolte, „und beide Korbfrauen haben einen super Job gemacht“. In der Offensive hakte es zeitweilig noch etwas, daher wurde der Fokus in der Vorbereitung in erster Linie auf das Angriffsspiel und die Wurftechnik gelegt. Auch Konditionseinheiten standen auf dem Programm, ebenso einige Trainingsspiele, unter anderem gegen den TuS Sudweyhe sowie den TB Stöcken. „Trotz einiger Blessuren sind alle Spielerinnen fit für die Endrunde“, versichert die Findorffer Kapitänin. Besonders die Spiele gegen die Teams aus dem Süden würden nach ihrer Einschätzung „schwer, da dort ein anderes Tempo im Spiel ist und die Spiele in der Regel enger ausfallen“.

Auftaktgegner ist Ausrichter TuS Eisbergen (Dritter der Südgruppe) und kein unbeschriebenes Blatt für die Bremerinnen: „Im Kern kennen wir die Mannschaft sehr gut“, so Nolte, „dort spielen viele groß gewachsene Spielerinnen, was unser Angriffsspiel erschwert, zudem ist es eine konterstarke und schnelle Mannschaft, weswegen wir besonders in der Rückwärtsbewegung hellwach sein müssen“.

Mindestens ins Halbfinale

Zweiter Gegner ist der amtierende Deutsche Meister vom SV Schraudenbach (Zweiter der Südgruppe) und laut Nolte „eine konterstarke und trickreiche Mannschaft mit kreativem Kreisspiel“. Auch hier sei ihr Team gefordert „in unserer Rückwärtsbewegung aufmerksam zu sein und in der Abwehr viel miteinander zu kommunizieren“.

Die Erwartungen sind angesichts des bisherigen Saisonverlaufs hoch: „Wir wollen vier Spiele bestreiten“, betont Nolte, „also mindestens ins Halbfinale einziehen, über eine Medaille – ganz gleich, welcher Farbe, würden wir uns unglaublich freuen“. Wichtig sei in erster Linie, „dass wir unseren besten Korbball spielen und uns mannschaftlich geschlossen präsentieren“.

Kader: Nadja Neunaber, Laura Nolte, Agnetha Rippe, Mona Martens, Berit Walter, Anke Mailand, Antonia Bischoff, Romina von Öhsen, Linda Paul, Melanie Niestedt, Franziska Habel.

Bei den älteren Juniorinnen kann die Mannschaft um die SG-Tainerinnen Heike Bockholt und Melanie Niestedt auf der ersten Deutschen Meisterschaft in der Altersklasse 18/19 befreit und ohne Erwartungsdruck aufspielen – dennoch werde es laut Nolte „eine sehr schwere Aufgabe“. Neben dem Auftaktgegner und amtierendem Meister TV Jahn Brinkum watet mit dem TuS Langenholzhausen ein unbeschriebenes Blatt auf die Findorfferinnen. „Unser Wunsch ist der Einzug ins Halbfinale“, hofft Nolte und fügt hinzu: „Sollte es eine Medaille werden, wäre es eine riesige Überraschung“.

Kader: Jule Doerr, Leonie Garlichs, Carina Hahn, Friederieke Harms, Carlotta Schukat, Luana Walter, Liliana Fejfer, Emily Maseberg, Celina Niestedt, Anneke Günther, Svea Retzlaff.

In der Altersklasse 14/15 ist es für die junge Mannschaft der Trainerinnen Andrea Cowley und Celina Niestedt das erste Meisterschaftsturnier, „somit können auch sie ganz befreit aufspielen“, verdeutlicht Laura Nolte. Dennoch werde es eine große Herausforderung, „daher wäre bereits der Einzug in das Halbfinale eine großartige Leistung“.

Kader: Kim Enghardt, Emilia Blume, Emily Eickhoff, Aimee Cowley, Merle Doerr, Rieke Mann, Leonie Meyer, Sara Babic.


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Leserkommentare
linde79 am 20.10.2019 17:58
Wie wäre es denn, wenn man auch mal die Qualität der Lehrer und Lehrerinnen hinterfragte? Wie wäre es in Anbetracht der Bildungsmisere, die ...
Michalek am 20.10.2019 17:37
Schüler brauchen keine Erhebungen und sie sollten nicht als Versuchskaninchen herhalten müssen.

Grundschüler brauchen Unterricht, der ...