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Männliche Handball-A-Jugend des HC Bremen startet in Oberliga-Vorrunde - Werder Bremen hat noch eine zweite Chance
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Landesliga-Qualifikation als Durchgangsstation

Olaf Kowalzik 16.05.2019 0 Kommentare

Handball HC Bremen
Max Huelsmann gelang mit dem HC Bremen unangefochten die Landesliga-Qualifikation und startet jetzt mit der A-Jugend in der Oberliga-Aufstiegsrunde. (Vera Franke, frei)

Die A-Jugend des SV Werder Bremen landete in der selben Gruppe in Loxstedt auf dem dritten Platz. Sie erhält in der nächsten Runde am 26. Mai eine weitere Aufstiegschance zur Landesliga.

Für die zweite A-Jugend des HC Bremen soll die Landesliga-Qualifikation nur eine Durchgangsstation sein. Sie darf als Gruppensieger am 26. Mai weiter in der Aufstiegsrunde zur Oberliga-Vorrunde durchstarten. Das Team besteht überwiegend aus Spielern der künftigen B-Jugend, die das Trainerteam Jörn und Marten Franke in Zukunft weiter fördern möchte.

Während die Gegner in Loxstedt die Jahrgänge 2001 und 2002 aufboten, lief der HC mit Spielern der Jahrgänge 2003 und 2004 auf, unterstützt von Rune Becker (2001), Lukas Dibowski und Torwart Jasper Plazinski (2002). „Unsere jungen Spieler sollen an höhere Anforderungen herangeführt werden. Der größere Ball und die Tatsache, dass in vielen Hallen ohne Haftmittel gespielt werden muss, sind für unsere 14- bis 16-jährigen Jungs erst einmal gewöhnungsbedürftig“, sagte Marten Franke.

Seine Jungs gewöhnten sich recht schnell an die veränderten Umstände und gewannen alle drei Spiele am Ende deutlich. Für die klaren Siege gegen SV Werder Bremen (27:18), TSV Altenwalde (19:12) und JSG Loxstedt/Bexhövede (27:18) musste die Mannschaft kämpferisch und spielerisch alles geben. Gegen den körperlich überlegenen SV Werder wählten die Angreifer des HC Bremen mit Distanzwürfen zunächst das falsche Mittel und lagen zur Pause knapp mit 12:10 in Front. Mit gelungenem Spiel in der Kleingruppe sowie einer stabilen Abwehr, die den ehemaligen Mannschaftskameraden Constantin Sieling im zweiten Durchgang sehr gut in den Griff bekam, konnte der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut werden, ehe am Ende ein hoher 27:18-Erfolg zu Buche schlug. Gegen den TSV Altenwalde kassierte der HC Bremen aufgrund einer starken Abwehrleistung nur zwölf Gegentore, er ließ dafür jedoch im Angriff viele Großchancen aus. Es reichte trotzdem zum 19:12-Erfolg. Im abschließenden Spiel gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagene JSG Loxstedt/Bexhövede lieferte Lukas Dibowski auf der für ihn ungewohnten rechten Rückraumposition starke Akzente und traf beim 27:18-Erfolg sieben Mal ins Schwarze. Er war am Ende zusammen mit einem Spieler aus Loxstedt der beste Werfer des Turniers.

HC Bremen: Plazinski, Baraniak; Dibowski (20), Holst (13), Wollin (8), Dreßen (7), Huelsmann (7), Becker (6), Bonnet (5), Duris (4), Geils (3).

Der SV Werder musste im zweiten Spiel gegen die JSG Loxstedt/Bexhövede eine 20:25-Niederlage einstecken, ehe gegen den TSV Altenwalde ein deutlicher 20:13-Erfolg gelang. Den hatten die Grün-Weißen schon nach zwölf Minuten mit einem 8:1-Blitzstart frühzeitig perfekt gemacht. Für sie geht es am 26. Mai in der zweiten Aufstiegsrunde weiter. Um den Sprung zu schaffen, müssen sie jedoch Gruppensieger werden. Die jeweiligen Zweitplatzierten der insgesamt sechs Vierer- und Fünfergruppen kommt immerhin noch eine Runde weiter.

SV Werder Bremen: Hergenhahn, Hollstein; Sieling (6), Könsen (11), Leib (1), Reinke (1), Mennenga (7), König (11), Lasch (6), Williams (9), Weirich (6).


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Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?