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Leipzig will bei Benfica siegen - Orban: „Heißer Tanz“

16.09.2019 0 Kommentare

Willi Orban
Erwartet für RB Leipzig in Lissabon ein schweres Spiel: Willi Orban. Foto: Jan Woitas (Jan Woitas / dpa)

Im „Stadion des Lichts“ will RB Leipzig einen glänzenden Start in die Champions League hinlegen und die Erfolgsgeschichte unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann fortschreiben.

Wenn der Fußball-Bundesligist am Dienstag (21 Uhr/DAZN) auf den portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon trifft, sind die Aussichten auf einen erfolgreichen Start in die Königsklasse ausgezeichnet.

„Ich tue mich im schwer mit der Bezeichnung Favorit. Wir wollen beweisen, dass wir besser sind als Benfica, und wollen beweisen, dass wir zurecht in diesem Wettbewerb spielen“, sagte Nagelsmann. Bei der Aufstellung hatte sich der RB-Trainer am Montagabend noch nicht festgelegt. Dabei kann Nagelsmann fast aus dem Vollen schöpfen. Neben dem verletzten Kevin Kampl blieb lediglich Neuzugang Patrik Schick mit Sprunggelenk-Problemen in Leipzig.

Zumindest modisch hat sich Nagelsmann bereits festgelegt. Entsprechend des Anlasses wird der 32-Jährige ein blaues Hemd mit weinroter Krawatte tragen. „Und für die Fahrt zum Stadion ein Sakko im englischen Jagdstil“, sagte der sichtlich entspannte Nagelsmann.

Dabei sind die Erwartungen an Leipzig aufgrund der Gruppengegner Benfica, Zenit St. Petersburg und Olympique Lyon hoch. „Das Achtelfinale muss das Ziel sein. Man hat keine übermächtigen Gegner. Die Gegner haben mehr Erfahrung, aber nicht mehr Klasse“, sagte der frühere Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld im dpa-Gespräch.

Auf dem Weg in die K.o.-Phase wird schon der Auftakt entscheidend. „Es ist eine ausgeglichene Gruppe, deshalb ist es wichtig, gut zu starten und gleich zu punkten“, sagte Kapitän Willi Orban, der einen heißen Tanz erwarte: „Wir müssen abgezockt sein. Das haben wir aus der ersten Saison gelernt.“

Die Vorfreude auf den Auftakt zur Gruppenphase war nicht nur Orban anzumerken. „Das wird ein geiles Spiel, es sind zwei richtig gute Mannschaften“, sagte der schwedische Nationalspieler Emil Forsberg. Der Edeltechniker weiß genau, worauf es gegen Benfica ankommen wird: „Wir müssen 100 Prozent liefern und dürfen keine Geschenke verteilen. Wir müssen über das ganze Spiel sehr konzentriert agieren.“

Die Mannschaft ist im Vergleich zur Königsklassen-Premiere vor zwei Jahren nicht nur besser und eingespielter, sondern vor allem erfahrener geworden. Spielte Nervosität noch eine große Rolle, als RB im September 2017 gegen AS Monaco nicht über ein 1:1 hinauskam, so überwiegt jetzt die Vorfreude und die Überzeugung, fast jede Mannschaft besiegen zu können.

Auch Nagelsmann ist mit der Erfahrung von einer Spielzeit in der Champions League nach Lissabon gereist. Der junge Trainer hat aus den sechs Spielen mit Hoffenheim viele Dinge mitgenommen, die auf internationalem Niveau für den Erfolg notwendig sind. Dazu zählen die richtige Balance zwischen Defensive und Offensive sowie die unabdingbare Effizienz vor dem Tor. Nagelsmann holte mit Hoffenheim zwar drei Unentschieden, aber keinen Sieg. Das soll sich am Dienstagabend im Flutlicht des Estadio da Luz vor 65 000 Fans ändern. (dpa)


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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...