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Landesliga-Handballer bekommen zwölffachen Torschützen Brandt bei der 26:27-Niederlage nicht in den Griff
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Oytens Toptalent zerlegt Oslebshausen

Olaf Kowalzik 07.03.2019 0 Kommentare

Handball sv grambke-Oslebshausen
Linkshänder Igor Hergert muste mangels Alternativen von der rechten Flanke in den Rückraum wechseln. (OLAF KOWALZIK BREMEN +494216447123 und Olaf Kowalzik, Olaf Kowalzik)

Damit sind bei den Gelb-Blauen die nächsten beiden Zähler im Kampf um den Klassenerhalt futsch. „Wir hätten uns aber auch nicht darüber beschweren dürfen, wenn wir verloren hätten“, gab Oytens Trainer Jürgen Prütt zu, der in der kommenden Saison durch den früheren Habenhauser Trainer Lars Müller-Dormann ersetzt wird.

Das zusätzliche verbale Schulterklopfen des TVO-Coaches, dass diese Begegnung schwerer gewesen sei, als gegen 80 Prozent der Liga, half dem SVGO-Interimstrainer Marcel Hägermann nur bedingt. „Das unterstreicht unsere gute Arbeit in den vergangenen Wochen und Monaten, es bringt uns im Kampf um den Klassenerhalt aber nicht weiter.“

Fünf Zähler ist das rettende Ufer vom Tabellenvorletzten acht Spieltage vor dem Saisonende entfernt, doch er hat den Rechenschieber längst zur Seite gelegt: „Ich mache keine Rechenexempel mehr, wir müssen einfach so viel gewinnen, wie es geht. Vor allem gegen die unteren Teams“, erklärt Marcel Hägermann. Und das Spiel beim Tabellenvierten aus Oyten macht immer noch Hoffnung, auch wenn die Gäste das Riesentalent auf Halblinks nach dem Seitenwechsel überhaupt nicht in den Griff bekamen. Auch nicht mit einer Manndeckung. Der TVO-„Ballermann“ wurde über die schnelle Mitte oder über eine kurze Kreuzbewegung sofort wieder in eine gute Wurfposition gebracht und fackelte selbst aus 14 Metern Entfernung zum Tor nicht lange. „Dagegen konnten wir keine effektive Verteidigung stellen“, sagte Marcel Hägermann, dessen Team ansonsten das TVO-Tempospiel gut in den Griff bekam.

Trotzdem keimte im Lager des SVGO Hoffnung auf, als bei ihm der A-Jugendliche Torwart Fynn Bödeker zwischen die Pfosten ging und beim 17:17 auf Anhieb einen Siebenmeter parierte. Danach wehrte er hintereinander vier weitere freie Hochkaräter ab, was seine Vorderleute in Person von Pascal Hinrichs und Igor Hergert zur 19:17-Wende nutzten (43.). Der Linkshänder Hergert war es auch, der mangels Alternativen von der rechten Flanke in den Rückraum gehen musste und dort ein gutes Spiel ablieferte. Im linken Rückraum unterstrich Philip Schmidt einmal mehr seine deutlich aufsteigende Form, weshalb die Begegnung durchgehend auf des Messers Schneide stand. Als der TV Oyten in der Crunchtime Pascal Hinrichs in Manndeckung nahm und die Gäste einen Querpass von Halb-zu-Halb ins Aus spielten, nutzten das die Niedersachsen durch Chris-Ole Brandt zum bitteren 26:27-Endstand aus Bremer Sicht. Danach bekam der SV Grambke-Oslebshausen erneut die Chance, bei eigenem Ballbesitz noch in aller Seelenruhe einen Angriff auszuführen, doch auch diesmal unterlief derselbe Fehler wie nur kurz zuvor. Damit war selbst die allerletzte Chance auf einen Ausgleich wirkungslos verpufft.

In der Kabine waren schließlich die psychologischen Fähigkeiten von Marcel Hägermann gefragt, der seine gefrusteten Spieler umgehend wieder mental aufrichten musste. Am Sonnabend muss bei den Gelb-Blauen ohne Wenn und Aber ein Pflichtsieg her, dann erwarten sie um 18 Uhr den Tabellenneunten HSG Verden-Aller in der Sperberstraße. Im Hinspiel hatte man sich 29:29 voneinander getrennt, im neuen Jahr sind die Domstädter genauso wie der SVGO noch komplett Sieg (beide 1:9 Punkte in Folge). Bei den Hausherren kehrt der zuletzt berufsbedingt fehlende Rückraumschütze Steven Hinrichs wieder ins Team zurück.

SV Grambke-Oslebshausen: Entelmann, Mulinski, Bödeker; Feldermann, P. Hinrichs (7), Bülow (1), Rüttjerott (1), Wendt, Götz (1), Hanke, Hergert (9/2), Behrmann (1), Metzscher, Schmidt (6).


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Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?