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Landesklassen-Spitzenreiter quält sich zu einem knappen 27:25-Erfolg bei der SG Findorff
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SG Arbergen-Mahndorf mit Sand im Getriebe

Christian Markwort 31.01.2019 0 Kommentare

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Trainer Thomas Panitz sah nur einen denkbar knappen Sieg seiner SG Arbergen/Mahndorf und monierte nach dem 27:25 über Findorff die zahlreichen vergebenen Torchancen. (Karsten Klama)

Während die Hausherren um Top-Torschütze Jelle Gresens (sieben Tore/vier Siebenmeter) im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine hervorragende Partie boten, haderte der Gäste-Coach vor allen Dingen mit der Offensive seines Teams.

„Bei allem gebotenem Respekt vor Findorff“, verdeutlichte Panitz, „wenn wir vorne unsere vielen Chancen konsequenter genutzt hätten, wäre Findorff nie und nimmer zu so zahlreichen Tempogegenstößen und so vielen einfachen Toren gekommen.“ Lediglich in den ersten zehn Spielminuten habe das Team um seinen Kapitän und besten Werfer Luke Pehling (7) den Handball gespielt, den sich der Coach angesichts des stark besetzten Kaders vorstellt, zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste verdient mit 5:2 (elfte Spielminute). Doch im Anschluss erspielte sich die SGAM zwar jede Menge klare Tormöglichkeiten, nutzt diese allerdings nur unzureichend.

„Wir haben zu viele freie Würfe einfach fahrlässig weggeworfen“, erläuterte der Trainer unzufrieden, „weil bei den Spielern schlicht die richtige Einstellung gefehlt hat.“ Diese seinen Spielern ins Gedächtnis zu rufen, war der Plan des Trainers, als Panitz beim Spielstand von 12:10 aus seiner Sicht (24. Spielminute) eine Auszeit nahm. Kurz zuvor hatten die Findorffer „Füchse“ nämlich genau das gemacht, was er eingangs kritisiert hatte: Durch zahlreiche „Fahrkarten“ der Gäste hatte Findorff einen 4:10-Rückstand drehen und beinahe ausgleichen können. „Vor allen Dingen über die erste oder zweite Welle kamen wir nur selten zu Toren“, so Panitz, „und haben hinten Treffer kassiert, obwohl ich mit der Defensivleistung insgesamt eigentlich sehr zufrieden war.“

Allein: Wenn die Gegner ständig in Überzahl vor das Gehäuse der beiden starken SGAM-Torhüter Jörn Anders und Lukas Boueke kamen, hatten auch diese nur selten die Chance, einen Gegentreffer zu verhindern. „Offensichtlich waren einige der Meinung, dieses Spiel wird ein ähnlich klarer Selbstläufer, wie das Hinspiel“, spielte Panitz auf den deutlichen 39:20-Heimsieg zum Saisonauftakt an. Diese Scharte wollte der Aufsteiger um SG-Trainer Thorsten Terborg unbedingt auswetzen und hielt die Partie gegen den selbst ernannten Titelaspiranten lange Zeit überraschend offen. Nachdem sich die Gäste zu Beginn des zweiten Durchgangs zunächst deutlich absetzen konnten (18:12/36.), erzielte Findorffs Tobias Laechelin (6) sogar den kurzzeitigen Ausgleich zum 23:23 (53.) – ehe der beste Gästespieler Frederik von Wildenrath (5/2) in der hektischen Schlussphase mit drei Treffern zum Matchwinner avancierte.

„Unser Problem ist häufig“, versuchte sich Thomas Panitz nach Spielende an einer Erklärung für den eher bescheidenen Auftritt seiner Mannschaft, „dass wir uns immer noch zu sehr der Spielweise unserer Gegner anpassen und dadurch unsere eigen Stärken zu selten zeigen.“ Gegen stärkere Gegner sei das von Vorteil, hoffe Panitz, der im Heimspiel in 24 Tagen gegen den TSV Daverden II (Sonnabend, 9. Februar, 19 Uhr) für eine andere Einstellung seiner Spieler sorgen wolle. „Daverden hat eine starke Mannschaft mit guten Individualisten“, warnte Panitz, „wenn wir die auch nur im Ansatz unterschätzen, könnte es eine böse Überraschung für uns geben.“

SG Arbergen-Mahndorf: Anders, Boueke; Suhr, Gerber, Schröder, Weber (1/1), Siegert (1), Ellmers (2), Giesecke (3), Bergmann (3), von Wildenrath (5/2), Wöltjen (5), Pehling (7).


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Leserkommentare
darkstarbremen am 21.10.2019 19:36
Endlich ein richtiger Ansatz in der Ausbildung. Das ist sehr zu fördern. Und was wird mit den anderen Studiengängen in der Pflege in Bremen?
darkstarbremen am 21.10.2019 19:31
Inwiefern wurden denn die Gehälter der Pflege in Kliniken gedrückt? Der TVÖD Pflege in den Kliniken wurde nicht gesenkt. Das ist auch richtig so. Nur ...