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2:0 gegen Galatasaray
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Wandel auf Schalke - Tedesco „Keinen Millimeter nachlassen“

07.11.2018 0 Kommentare

Achtelfinalkurs
Auf Schalke ist die Leichtigkeit zurück. Foto: Ina Fassbender (Ina Fassbender / dpa)

Erst eine herzliche Umarmung mit Gäste-Coach Fatih Terim, dann ein freundlicher Klaps für die Spieler: Nach Wochen des Zweifelns und öffentlicher Kritik ist auch bei Domenico Tedesco ein deutlicher Stimmungswandel zu spüren.

„Die Leichtigkeit ist in einigen Situationen zurück. Wir sind auf einem guten Weg, haben ein paar Spiele gewonnen, und das gibt eine breitere Brust“, sagte der Trainer des FC Schalke 04 nach dem souveränen 2:0 (1:0)-Sieg gegen Galatasaray Istanbul.

Heimsieg
Der FC Schalke 04 setzte sich gegen Galatasaray Istanbul durch. Foto: Ina Fassbender (Ina Fassbender / dpa)

Dank des listigen Treffers von Guido Burgstaller (4. Minute) und des 2:0 von Mark Uth (57.) hat der Fußball-Bundesligist das Tor zum Achtelfinale in der Champions League weit aufgestoßen. Schon in zwei Wochen beim FC Porto, der mit zehn Punkten die Gruppe D anführt, könnte der Revierclub (8) den Einzug in die K.o.-Runde perfekt machen. Wenn Istanbul (4) gegen das schon ausgeschiedene Team von Lokomotive Moskau nicht gewinnt, kann der Revierclub sich in Portugal sogar eine Niederlage leisten. „Wir haben jetzt eine sehr, sehr gute Chance. Wir fahren nicht nach Porto, um da zu verlieren“, sagte Sportvorstand Christian Heidel.

„Wir wollen in Porto den Sack zumachen“, betonte Uth, der sich drei Tage nach seinem ersten Tor für Schalke beim 3:1 gegen Hannover 96 wie Burgstaller über seinen Premierentreffer in der Königsklasse freute. „Das Tor gegen Hannover war vielleicht so etwas wie ein Dosenöffner für mich. Von mir aus kann es für mich und die Mannschaft so weitergehen“, betonte Uth. Der 27 Jahre alte Stürmer findet nach anfänglichem Fremdeln allmählich Gefallen an seiner neuen Rolle im Mittelfeld. „Da habe ich das Spiel vor mir und kann etwas kreieren. Wenn es so klappt und ich auch torgefährlich bin, ist es gut.“

Dreikampf
Mark Uth (r) im Zweikampf mit Younes Belhanda (l). Sebastian Rudy schaut zu. Foto: Rolf Vennenbernd (Rolf Vennenbernd / dpa)

Nach dem schlechten Saisonstart mit fünf Pleiten kommt der Bundesliga-14. immer besser in Schwung. Um die Trefferquote zu verbessern, ließ Tedesco zuletzt immer wieder Abschlüsse auf kleine Eishockey-Tore üben, wie er verriet. Offenbar fruchtete das Training auch beim nimmermüden Burgstaller, der nach einem Patzer von Keeper Fernando Muslera aus der Drehung und aus spitzem Winkel ins Tor traf. „Ein typisches Burgi-Tor“, befand Uth. Und Tedesco lobte: „Das macht er richtig stark. Das sind die Früchte seiner Beharrlichkeit.“

Heidel lobte „den Geist dieser Mannschaft“. Es habe nie an der Mentalität gefehlt. „Aber jetzt kommen Mut und Selbstvertrauen hinzu“, befand er nach nur einer Niederlage in den zurückliegenden neun Pflichtspielen. Gleichwohl mahnte er mit Blick auf das Spiel am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) bei Eintracht Frankfurt vor Übermut. „Der größte Fehler wäre zu sagen: Wir fahren jetzt dahin, und es läuft genauso. Die Mannschaft ist sicher etwas freier. Aber wir müssen weiter hart arbeiten, damit wir in der Bundesliga Schritt für Schritt da unten rauskommen. Da laufen wir der Musik noch hinterher. Den schlechten Start können wir nicht wegradieren.“

Treffer
Torschütze Guido Burgstaller (r) feiert seinen Treffer mit Daniel Caligiuri. Foto: Ina Fassbender (Ina Fassbender / dpa)

Tedesco pflichtete Heidel bei: „Wir dürfen keinen Millimeter nachlassen, sonst hast du in der Liga keine Chance. Es sind Wimpernschläge, die über Sieg oder Niederlage entscheiden“. Überraschend früh verriet der 33-Jährige, dass in Frankfurt Stammkeeper Ralf Fährmann nach sechs Pflichtspielen Pause wegen einer Adduktorenverletzung ins Tor zurückkehrt.

Auch wenn er von Alexander Nübel sehr gut vertreten wurde. „Er hat das tipptopp gemacht“, lobte Tedesco. „Aber Ralle ist unsere Nummer eins und unser Kapitän. Er wird spielen. Das ist klar kommuniziert.“ Der U-21-Nationaltorwart nimmt die Entscheidung klaglos hin: „Klar, jeder Spieler ist traurig, wenn er auf der Bank sitzt. Aber wenn Ralf fit ist, stelle ich mich hinten an.“ (dpa)


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Leserkommentare
elfotografo am 22.10.2019 18:55
"Es ist doch ein Märchen, dass man mit einer Loge Geschäftskontakte akquiriert oder pflegt, geschweige denn Geschäfte abschließt."

Haben ...
FloM am 22.10.2019 18:51
@gorgon1:
Abgedroschen ist es den x-ten Kommentar mit undifferenzierten Anschuldigungen zu schreiben.

Die Erkenntnis, daß man Teil ...