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Basketball-Oberligist unterliegt Tabellenführer BBC Osnabrück in eigener Halle mit 82:104
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Weser Baskets bieten Favoriten lange Paroli

Christian Markwort 11.02.2019 0 Kommentare

„Ich hätte gerne einmal in Bestbesetzung gegen Osnabrück gespielt“, erklärte Cai Kaiser nach dem Offensiv-Spektakel, „leider blieb uns das in beiden Spielen verwehrt.“ Wie bereits im Hinspiel hatten die ohnehin schon ersatzgeschwächten Bremer auch im Rückspiel die schwere Verletzung eines Leistungsträger zu beklagen: Torge Zense, einziger Center der Hausherren, erlitt gleich zu Beginn des abschließenden Viertels einen mehrfachen Bänderriss im Knie und wird bis zum Saisonende ausfallen.

Im ersten Duell hatte sich Baskets-Kapitän Daniel Schlon die Hand gebrochen, auch er wird seinem Team für mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen. „Unser Gameplan war es, die anderen Spieler von Osnabrück zu Aktionen und Würfen zu zwingen“, erläuterte Kaiser mit Blick auf den stark besetzten Kader der Gäste, bei denen neben US-Center und Top-Scorer der Liga, Torvoris Carnal Baker, auch der bärenstarke Neuseeländer Zeb ­Thomas Lovell sowie mit Finn Kuhlmann zudem noch der bester Distanzschütze der Liga aktiv sind.

Von Beginn an agierten beide Teams auf Augenhöhe, in hohem Tempo ging es hoch und runter. Die Gastgeber beeindruckten mit sechs „Dreiern“ sowie einem starken Teamplay, mussten den ersten Durchgang dennoch mit 31:33 abgeben. Ähnliches Bild in Durchgang zwei, die Bremer verlangten dem Favoriten alles ab, den Unterschied machte jedoch der überragende Baker, der sein Team mit 19 Punkten in der ersten Halbzeit zum Pausenstand von 57:52 führte. In den folgenden zehn Minuten fehlte den Baskets etwas Glück und der Blick für den besser postierten Mitspieler, während die „Bullen“ weiter unermüdlich ihren Rhythmus beibehielten.

„Der Knackpunkt waren schließlich die vielen Offensiv-Rebounds der körperlich überlegenen Osnabrücker“, resümierte Kaiser, „allein die beiden BBC-Center sicherten sich sieben Offensiv-Rebounds und erspielten sich dadurch zweite Wurfchancen, die sie auch nutzten.“ Eigentlich habe sein Team „auch in diesem Viertel sehr gut verteidigt, es jedoch versäumt, „die Osnabrücker bei einem Wurf zu halten und die Rebounds einzusammeln“, so Kaiser. Nach dem verlorenen dritten Durchgang (13:22) fehlte den Gastgebern im finalen Abschnitt nicht nur der Center – auch der Kräfteverschleiß wurde nun deutlich, die Gäste sicherten sich diesen Abschnitt (25:17) und verließen die Halle letztlich als verdienter Sieger, „da sie die besseren Einzelspieler hatten“, wie Kaiser resümierte. Dennoch hätten seine Spieler das Feld zu Recht erhobenen Hauptes verlassen, „schließlich haben sie dem Überteam der Liga alles abverlangt und auf Augenhöhe gespielt“, lobte der Coach.

Weser Baskets/Bremen 1860: Heitbrock, Zense (7), Dettloff (7), Dräger (10), Kopia (11), M. Diederich (14), Mölle (16), Bashiri (17)


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Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?