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Grambke-Oslebshausen unterliegt HSG Bützfleth/Drochtersen zu Hause mit 28:34
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Zeitstrafe Anfang vom Ende

Olaf Kowalzik 04.04.2019 0 Kommentare

Handball SV Grambke-Oslebshausen
Björn Bischof traf bei der 28:34-Niederlage zweimal für den SVGO. (OLAF KOWALZIK BREMEN +494216447123 und Olaf Kowalzik, Olaf Kowalzik)

Bei anschließender Gleichzahl packte der Tabellenvierte zwei weitere Treffer zum vorentscheidenden 26:20-Vorsprung obendrauf.

„Davon haben wir uns nicht mehr erholt“, sagte der SVGO-Interimstrainer Marcel Hägermann. Seine Gelb-Blauen gaben damit das erste von fünf finalen Heimspielen in Folge aus der Hand, in denen sie eigentlich den Endspurt zum Klassenerhalt einleiten wollten. „Trotzdem ist das rettende Ufer von uns nicht weit entfernt“, verweist er darauf, dass sich der Drittletzte SV Beckdorf II nach wie vor nur zwei Zähler von seinem Team entfernt befindet. Der soll seine Kräfte außerdem in der ersten Mannschaft gebündelt haben, die in der Oberliga um den Klassenerhalt kämpft.

Vor der Pause hielten die Gelb-Blauen mit der HSG Bützfleth/Drochtersen bis zum 9:9 von Sebastian Dunker gut mit (20.), danach profitierten die Gäste davon, dass der Tabellenvorletzte seine Angriffe etwas zu voreilig abschloss. Das nutzte der Klub aus dem Landkreis Stade zum 12:9, Melvin Bülow und Björn Bischof verkürzten den späteren 11:14-Rückstand aber wieder auf einen Treffer (13:14/29.). Als Björn Bischof zwei Sekunden vor dem Pausenpfiff dann zum 14:15 traf, hielt das die Nordbremer Hoffnungen auf einen guten Ausgang weiter am köcheln (14:15).

Beim Start in die zweite Hälfte ließen die Hausherren zu viel Potenzial liegen, als sie nach dem 14:16-Rückstand drei Zeitstrafen der Niedersachsen durch Tobias Götz, Pascal Hinrichs und Jonas Pfeiffer nur zum 17:17 nutzten (36.). „Aus dieser Überzahl haben wir einfach zu wenig gemacht“, monierte Marcel Hägermann. Seine Mannschaft gestaltete die Partie danach durch die Treffer von Tobias Götz und Pascal Hinrichs lediglich bis zum 19:19 ausgeglichen (39.), bevor ihr der Tabellenvierte zeigte, wie effektiv eine Zeitstrafe wirklich genutzt werden kann. Der Gast deckte die Hinrichs-Brüder Steven und Pascal offensiver und verleitete den SV Grambke-Oslebshausen damit zu fatalen Fehlern.

„Wir haben es leider nie geschafft, einmal selbst wegzuziehen“, bedauerte Marcel Hägermann. Ihn stellte über weite Strecken am ehesten die Abwehrarbeit seiner Mannschaft zufrieden, die ihren Gegner mehrfach ins Zeitspiel brachte. Aber auch die Deckung verlor in den wichtigen Phasen irgendwann die Ruhe und den Halt, sodass es am Ende nur gut war, dass die Hausherren ihren Zuschauern Freibier spendierten. Damit konnten die ihre Enttäuschung über den Spielausgang wenigstens ein bisschen runterspülen.

Am Sonnabend steht bei den Gelb-Blauen ein hochbrisantes Spiel auf dem Plan: sie erwarten um 18 Uhr in der Halle an der Sperberstraße nicht nur die mitbedrohte HSG Schwanewede/Neuenkirchen II sondern auch ihren Ex-Trainer Holger Langer. Der war beim SVGO Ende November 2018 als Spielertrainer zurückgetreten, um dem Team im Abstiegskampf noch einmal einen neuen Impuls geben zu können. Danach schloss er sich Schwanewede als Spieler an. „Da es für die „Schwäne“ auch noch um alles geht, rechne ich damit, dass sie auf ihre spielfreien jungen Oberliga-Spieler zurückgreifen werden“, erwartet Marcel Hägermann.

SV Grambke-Oslebshausen: Entelmann, Mulinski, Bödeker; Feldermann (1), Dunker (1), P. Hinrichs (5/1), Bülow (2), Pfeiffer (2), Arkulary, Rüttjerott (1), S. Hinrichs (5), Götz (4), Schmidt (5), Bischof (2).


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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...