Johanne Meyerholz ist neunfache Ur-Großmutter / Positiv denkend Am 104. Geburtstag die ganze, große Familie dabei

Delmenhorst·Groß Ippener (cs). 104 Jahre alt ist sie gestern geworden, die gebürtige Delmenhorsterin Johanne Meyerholz, die den Großteil ihres Lebens in ihrer Heimatstadt verbracht hat und seit vergangenem Jahr nun im Hildegard-Stift in Groß Ippener wohnt. Dort schauten vormittags Tochter und Enkelin zum Gratulieren vorbei, am Nachmittag wurde bei der Tochter zuhause mit der ganzen Familie gefeiert.
17.07.2013, 05:00
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Delmenhorst·Groß Ippener (cs). 104 Jahre alt ist sie gestern geworden, die gebürtige Delmenhorsterin Johanne Meyerholz, die den Großteil ihres Lebens in ihrer Heimatstadt verbracht hat und seit vergangenem Jahr nun im Hildegard-Stift in Groß Ippener wohnt. Dort schauten vormittags Tochter und Enkelin zum Gratulieren vorbei, am Nachmittag wurde bei der Tochter zuhause mit der ganzen Familie gefeiert.

Und die ist groß: Johanne Meyerholz hat nämlich nicht nur zwei Kinder und sechs Enkel, sondern auch noch neun Urenkel und einen Ur-Urenkel. Ihren Mann verlor Johanne Meyerholz schon recht früh – er starb 1970, mit 59 Jahren.

Die Delmenhorsterin ist mit drei Geschwistern aufgewachsen, hat von 1915 bis 1923 die Jahnschule besucht. Bis zu ihrer Hochzeit im Jahr 1932 arbeitete sie im Labor der Margarinefabrik an der Heinrichstraße. Im gleichen Jahr wurde ihre Tochter geboren, der Sohn fünf Jahre später. Dann zog die Familie aus beruflichen Gründen nach Papenburg. Weil ihr Mann aber kurz darauf zum Kriegsdienst eingezogen wurde, kehrte Johanne Meyerholz mit den Kindern erstmal wieder nach Delmenhorst zurück, verbrachte die "schweren Jahre" bei ihren Eltern. In dieser Zeit war sie bei der Heimatflak in Schlutter tätig. Erst Mitte der fünfziger Jahre kehrte die Familie dann endgültig nach Delmenhorst zurück.

Vor drei Jahren ist die Seniorin zunächst bei ihrer Tochter Edith Richter und ihrem Schwiegersohn Wolbert eingezogen, siedelte im August vergangenen Jahres aber nach Groß Ippener um. Dort fällt sie besonders durch ihre positive Lebenseinstellung auf, wie Pflegedienstleiterin Petra Kszyminski über Johanne Meyerholz sagt, die sowohl vom Geist her als auch körperlich noch sehr gut zuwege ist. Sie nehme an allen Veranstaltungen teil, schildert die Pflegedienstleiterin und lese jeden Morgen ausführlich Zeitung. Ihr besonderes Augenmerk gilt hier der Politik sowie dem Sportteil, den sie intensiv studiert, denn Johanne Meyerholz ist Fußball-Fan – natürlich von Werder Bremen.

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