Kirchen- und Bürgerstiftung laden zum Neujahrskonzert mit dem Jugendorchester Oldenburg

Auf bestem Weg in Richtung Tradition

Ganderkesee. Friederike und Benedikt Kirch haben sich schon einmal umgesehen an dem Ort, an dem sie am Sonntag, 18. Januar, ab 17 Uhr mit dem Jugendorchester Oldenburg das 2.
10.01.2015, 00:00
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Von Marco Julius
Auf bestem Weg in Richtung Tradition

Die Geschwister Friederike und Benedikt Kirch spielen mit dem Jugendorchester Oldenburg in Ganderkesee.

Ingo Moellers

Friederike und Benedikt Kirch haben sich schon einmal umgesehen an dem Ort, an dem sie am Sonntag, 18. Januar, ab 17 Uhr mit dem Jugendorchester Oldenburg das 2. Neujahrskonzert spielen, das Kirchen- und Bürgerstiftung gemeinsam auf die Beine stellen. Erstes Fazit: Die St-Cyprian-und-Corneliuskirche ist ein besonderer Ort für die jungen Musiker. Die Geschwister aus Hude gehören zu dem über 40-köpfigen Jugendorchester, das bei dem Benefizkonzert ein „Skandinavisches Programm“ spielen wird. Für die 18-jährige Friederike ist es nicht nur wegen des Ortes ein besonderes Konzert: „Es ist zugleich mein letzes Konzert mit dem Jugendorchester dem ich seit fast acht Jahren angehöre“ sagt sie.

Zu hören sein werden in Ganderkesee die sinfonische Dichtung „Finlandia“ von Jean Sibelius, die Peer-Gynt-Suiten von Edvard Grieg sowie Lieder von den beiden genannten Komponisten – vorgetragen von der Sopranistin Angela Davis, Frau von Robin Davis, der das Jugendorchester leitet. „Allein Robin Davis ist als Dirigent eine Schau“, verspricht Helge Treiber von der Kirchenstiftung, der bereits kurz bei Proben vorbeischauen konnte. „Davis treibt die jungen Musiker zu Höchstleistungen an“, sagt er. Das Jugendorchester, 1978 gegründet, wird seit 2008 vom Oldenburgischen Staatstheater in Form einer Patenschaft unterstützt. Die Schüler sind zwischen elf und 21 Jahre alt und proben einmal in der Woche.

Den Überschuss des Konzertes teilen sich Kirchen- und Bürgerstiftung. Während die Kirchenstiftung mit dem Geld ihren Kapitalstock erhöhen will, kündigt Hans-Georg Zechel für die Bürgerstiftung an, dass das Geld dem Kampus-Projekt der Lebenshilfe an der Pestalozzi-straße zukommen soll.

Zechel freut sich, dass das Konzert gleich mehrere Dinge einlöst: „Es ist Werbung für die klassische Musik, hat den Benefizcharakter und hilft bei der Vernetzung in der Gemeinde“, sagt er. Das Neujahrskonzert solle, das sei der Wunsch aller Beteiligten, zu einer festen Tradition in der Ganter-Gemeinde werden.

Karten für das 2. Neujahrskonzert gibt es für 18 Euro unter anderem im evangelischen Kirchenbüro am Ring. Auch an der Abendkasse werden noch Karten erhältlich sein.

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