Pläne für Fläche in Hude nehmen Form an / SPD will Zeichen für Klimaentwicklung setzen Blockheizkraftwerk als Option für Baugebiet

Hude. Das geplante Baugebiet Königstraße/Wilhelmstraße mit über 20 Bauplätzen nimmt planerisch immer mehr Formen an. Der Ausschuss für Gemeindeentwicklung hat am Mittwoch die Grundlagen für den Bebauungsplan Nr. 87 geschaffen. Bei zehn Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen aus Reihen der CDU-Fraktion (Wilfried Siems und Friedrich Schnabel) votierte der Ausschuss dafür, das als Variante 2 diskutierte städtebauliche Konzept umzusetzen. Hier sind die über 20 geplanten Bauplätze etwas quadratischer geschnitten, zudem sind die Straßen leicht verschwenkt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit hatte sich auch die Polizei für diese Variante ausgesprochen, wie Planer Michael Meier von der Firma NWP aus Oldenburg im Ausschuss erläuterte. Aus der einberufenen Bürgerversammlung hätten sich keine Erkenntnisse ergeben. Die benötigte Verkehrsfläche sei in beiden Varianten gleich groß, sagte Meier. Am Mittwoch, 5. Juni, soll es in der nächsten Fachausschusssitzung um Details des Bebauungsplanes gehen.
17.05.2013, 05:00
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Von Marco Julius

Hude. Das geplante Baugebiet Königstraße/Wilhelmstraße mit über 20 Bauplätzen nimmt planerisch immer mehr Formen an. Der Ausschuss für Gemeindeentwicklung hat am Mittwoch die Grundlagen für den Bebauungsplan Nr. 87 geschaffen. Bei zehn Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen aus Reihen der CDU-Fraktion (Wilfried Siems und Friedrich Schnabel) votierte der Ausschuss dafür, das als Variante 2 diskutierte städtebauliche Konzept umzusetzen. Hier sind die über 20 geplanten Bauplätze etwas quadratischer geschnitten, zudem sind die Straßen leicht verschwenkt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit hatte sich auch die Polizei für diese Variante ausgesprochen, wie Planer Michael Meier von der Firma NWP aus Oldenburg im Ausschuss erläuterte. Aus der einberufenen Bürgerversammlung hätten sich keine Erkenntnisse ergeben. Die benötigte Verkehrsfläche sei in beiden Varianten gleich groß, sagte Meier. Am Mittwoch, 5. Juni, soll es in der nächsten Fachausschusssitzung um Details des Bebauungsplanes gehen.

Ralf Schepker (SPD) begründete das Votum seiner Fraktion für die Variante 2 damit, dass "die Erschließung gefälliger, die Struktur angenehmer ist". Zugleich regte er an, in diesem neuen Baugebiet etwas für die Klimaentwicklung Förderliches zu tun. "Altanwohner wünschen sich für das Baugebiet ein Blockheizkraftwerk. Das ist wiederholt an uns herangetragen worden. Wir regen daher an, die Möglichkeit der Realisierung in diesem kleinen, hübschen Gebiet zu überprüfen", sagte Schepker. Damit stieß er unter anderem bei den Grünen auf offene Ohren. "Wir unterstützen die Idee des Blockheizkraftwerkes. Andere Gemeinden sind da schon viel weiter als wir, da besteht Nachholbedarf", sagte Grünen-Ratsfrau Birte Wachtendorf, die mit ihrer Fraktion auch für die Variante 2 plädiert hatte. Zustimmung zur Idee des Blockheizkraftwerkes gab es auch von Ursula Budde (Freie Wähler). Die Idee sei gut, befand sie, der Zuschnitt der Grundstücke in Variante 2 zudem angenehmer als in der Variante 1. Erwin Kohlwey plädierte für die FDP ebenfalls für Variante 2. "Wir schließen uns da dem Urteil der Polizei mit Blick auf die Verkehrssicherheit an."

CDU-Ratsherr Wilfried Siems regte an, bereits frühzeitig an eine Erweiterung des Baugebietes zu denken und dies schon in die Planung einzubeziehen.

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