Corona in Delmenhorst Alarmierend

Mit den Containment-Scouts arbeiten Gesundheitsämter jeden Tag daran, Infektionsketten zu durchbrechen. Dass Delmenhorst durch Omikron bei dieser Aufgabe kapitulieren muss, ist alarmierend, meint Björn Struß.
21.01.2022, 12:09
Lesedauer: 1 Min
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Alarmierend
Von Björn Struß

Delmenhorst im Januar 2022, das bedeutet einmal mehr: Leben im Corona-Hotspot. Die Inzidenz liegt den sechsten Tag in Folge über 1000, bei Kindern liegt der Wert jenseits der 2000. Dabei ist seit fast zwei Jahren bekannt, wie Infektionswellen zu stoppen sind. Infizierte und Risikokontakte müssen schnellstmöglich identifiziert und isoliert werden. Bei all den Debatten um Kontaktbeschränkungen gerät schnell in Vergessenheit, dass dieses effektive Durchbrechen der Infektionsketten neben dem Impfen das kleine Einmal-Eins der Pandemiebekämpfung darstellt. Es ist alarmierend, dass die erfahrenen Mitarbeiter des Gesundheitsamts bei dieser Aufgabe vor der Omikron-Welle kapitulieren mussten. Die vorläufig bis zum 28. Februar geltende Allgemeinverfügung verlagert die Kontaktverfolgung nahezu vollständig auf die Infizierten.

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