Corona in Delmenhorst Personalausfälle im DKD

Die Inzidenz liegt über 1000, die Zahl der Corona-Patienten bleibt im Delme Klinikum Delmenhorst jedoch überschaubar. Zu schaffen macht dem Krankenhaus aber ausfallendes Personal, das in Quarantäne ist.
19.01.2022, 17:48
Lesedauer: 1 Min
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Personalausfälle im DKD
Von Björn Struß

In der Omikron-Welle liegt die Inzidenz in Delmenhorst inzwischen den vierten Tag in Folge über 1000, am Mittwoch meldete das Robert-Koch-Institut einen Wert von 1329. Das Delme Klinikum (DKD) spürt diese Entwicklung aktuell aber insbesondere beim ausfallenden Personal und weniger bei der Belegung der Krankenhausbetten. "Bis vergangene Woche waren noch deutlich weniger als ein Prozent in Quarantäne, inzwischen sind es gut zwei Prozent", sagte Geschäftsführer Christian Peters. Dies entspreche rund 20 Mitarbeitern, die zusätzlich zu dem normalen Krankenstand aktuell nicht zur Verfügung stünden. "Diese Zahl ist hoch volatil, sie kann sich täglich verdoppeln. Die Versorgung der Patienten ist aber vollumfänglich gewährleistet", erklärte Peters.

Bei der Zahl der Corona-Patienten ist eine leicht steigende Tendenz zu verzeichnen. "Vor zwei Wochen waren es durchschnittlich elf, jetzt sind wir bei 13", so Peters. Von diesen 13 Erkrankten lägen zwei Personen auf der Intensivstation. Für Niedersachsen zeigt die Kurve der Hospitalisierungsrate aktuell wieder deutlich nach oben, binnen drei Tagen stieg der Wert von 4,9 auf 5,6. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit Corona in ein Krankenhaus eingeliefert wurden. "Diesen Trend kann ich für uns so nicht bestätigen", betonte Peters. Es sei aber zu erwarten, dass die Zahl der Patienten auch im DKD steigen wird. "In welchen Ausmaß dies passiert, ist aktuell nicht zu beurteilen", erklärte der Geschäftsführer.

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