MINT-Projekt

Eine gute Nachricht für die ganze Stadt

Das Max-Planck-Gymnasium wurde für das bundesweite Projekt Ahoi-MINT ausgewählt. Oberbürgermeister Axel Jahnz bezeichnet dies als gute Nachricht für die ganze Stadt.
07.12.2020, 15:31
Lesedauer: 2 Min
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Eine gute Nachricht für die ganze Stadt
Von Gerwin Möller
Eine gute Nachricht für die ganze Stadt

Das Max-Planck-Gymnasium wurde jetzt in das bundesweite Programm Ahoi-MINT aufgenommen.

INGO MÖLLERS

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt ein niedersächsisches Projekt. Unter der Überschrift „Ahoi-MINT“ werden außerschulische Bildungsangebote aus dem mathematisch- naturwissenschaftlichen Bereich gebündelt und allen Kindern und Jugendlichen im Alter von zehn bis 16 Jahren eröffnet. Am Freitag kam Bundesministerin Anja Karliczek persönlich nach Oldenburg, um den Projektpartnern zu gratulieren. Der Projektantrag wurde von vielen regionalen Partnern unterstützt. Aus Delmenhorst sind das Max-Planck-Gymnasium und die Stadt Delmenhorst dabei.

Forschen, Experimentieren, neugierig sein: So lernen Kinder im frühen Alter ihre Umwelt kennen, und so werden in den Naturwissenschaften auch im Labor neue Erkenntnisse gewonnen. Aktuelle Themen wie die Corona-Pandemie und der Klimawandel werden maßgeblich durch die Naturwissenschaften, oder allgemeiner MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), entscheidend bestimmt. Die Neugierde auch über die Schulzeit zu bewahren, ist daher eine wichtige Aufgabe von Schulen. Das Max-Planck-Gymnasium nimmt sich dieser Aufgabe bereits seit vielen Jahren erfolgreich an. Ein breites MINT-Angebot bietet den Schülern in jedem Alter die Möglichkeit, zu forschen, zu experimentieren oder zu programmieren. Das herausragende Angebot der Schule wurde in den vergangenen Jahren durch die Mitgliedschaft im MINT-EC-Netzwerk bestätigt, und die individuelle Betreuung und Beratung interessierter Schüler wird unter anderem durch die Teilnahme am bundesweiten Projekt „Leistung macht Schule“ auf professionelle Beine gestellt.

„Durch das Bildungsprojekt Ahoi-MINT wird das Angebot der Schule hervorragend ergänzt", betont der MINT-Koordinator der Schule, Holger Vogts. Es eröffne den Schülern vielfältigere Möglichkeiten, ihren eigenen Schwerpunkt zu setzen. Im Bildungsprojekt Ahoi-MINT werden vorhandene MINT-Akteure und -Angebote vernetzt, sodass eine interaktive MINT-Region entsteht. Schüler erhalten so die Möglichkeit, in ihrer Freizeit Forschen und Experimentieren zu können. Das Ziel, das auch vom Schülerforschungszentrum „XperimenT“ verfolgt wird, besteht darin, neben vielfältigen Freizeitmöglichkeiten wie Sport oder Musik auch ein breit gefächertes und flächendeckendes MINT-Angebot zu schaffen. „Wir werden auch in Zukunft weiter daran arbeiten, die Möglichkeiten des Netzwerks für alle Kinder und Jugendlichen der Stadt zu öffnen“, gibt die Schulleiterin des Maxe, Katrin Wutschke, einen Ausblick. Der Projektstart sei eine gute Nachricht für ganz Delmenhorst.

Über das Projekt freut sich auch der Oberbürgermeister: „Dieses Beispiel zeigt, dass wir als Stadt auch in dieser schwierigen Situation der Corona-Pandemie neue Entwicklungen voranbringen und unseren Schülern neue Möglichkeiten eröffnen“, sagte Axel Jahnz.

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