Delmenhorst damals

Boris Becker "denkt gern an Delmenhorst zurück", obwohl er sich an die Stadt selbst nicht mehr erinnern könne. Das sagte der mehrmalige Wimbledon-Sieger am Rande einer Pressekonferenz in der Bremer Stadthalle. Becker hatte dort vor 6000 Zuschauern einen Tennis-Schaukampf gegen den ebenfalls zu den Top Ten in der Tennis-Weltrangliste gehörenden Amerikaner Jimmy Connors bestritten – und gewonnen. Die Beziehung zu Delmenhorst: Boris Becker trat 1983 in Delmenhorst beim Europäischen Wintercup der Tennis-Junioren für Deutschland an. Bei dem Turnier gelang ihm der Durchbruch auf die internationale Bühne. "Der Name der Stadt sagt mir im Moment nichts, doch an den Wettbewerb erinnere ich mich noch genau. Damals spielte ich zusammen mit Tore Meinecke und Christian Schmitt, und wir holten überlegen den Pott. Doch, so gesehen denke ich gern an Delmenhorst zurück, wenngleich man sich im Laufe der Zeit verständlicherweise nicht mehr an alle Turniere erinnert", so Becker. Anschließend machte sich der 21-jährige Tennis-Star auf den Weg nach Dortmund, wo gestern Morgen bereits das Training für die Daviscup-Partie gegen Jugoslawien begann (19. Juli 1988).
20.07.2013, 05:00
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Von Volkmar Friedrichs

Boris Becker "denkt gern an Delmenhorst zurück", obwohl er sich an die Stadt selbst nicht mehr erinnern könne. Das sagte der mehrmalige Wimbledon-Sieger am Rande einer Pressekonferenz in der Bremer Stadthalle. Becker hatte dort vor 6000 Zuschauern einen Tennis-Schaukampf gegen den ebenfalls zu den Top Ten in der Tennis-Weltrangliste gehörenden Amerikaner Jimmy Connors bestritten – und gewonnen. Die Beziehung zu Delmenhorst: Boris Becker trat 1983 in Delmenhorst beim Europäischen Wintercup der Tennis-Junioren für Deutschland an. Bei dem Turnier gelang ihm der Durchbruch auf die internationale Bühne. "Der Name der Stadt sagt mir im Moment nichts, doch an den Wettbewerb erinnere ich mich noch genau. Damals spielte ich zusammen mit Tore Meinecke und Christian Schmitt, und wir holten überlegen den Pott. Doch, so gesehen denke ich gern an Delmenhorst zurück, wenngleich man sich im Laufe der Zeit verständlicherweise nicht mehr an alle Turniere erinnert", so Becker. Anschließend machte sich der 21-jährige Tennis-Star auf den Weg nach Dortmund, wo gestern Morgen bereits das Training für die Daviscup-Partie gegen Jugoslawien begann (19. Juli 1988).

Die Sanierungs- und Umbauarbeiten in der Grundschule Heide laufen derzeit auf Hochtouren. Das Dachgeschoss wird ausgebaut. Dort soll der Spielkreis sein neues Domizil bekommen. Wann der Spielkreis dort einziehen wird, steht noch nicht fest, fest steht aber, dass vom 1. August an auch die Kinder aus Heide regelmäßig vormittags betreut werden – genauso wie in den anderen zwölf Spielkreisen der Gemeinde Ganderkesee. Bisher lief das Spielkreisangebot in Heide nur nachmittags an drei Tagen in der Woche (21. Juli 1988).

Die Stadtkirche hat gestern eine neue Wetterfahne bekommen. Ein Kranwagen hob die Arbeiter zur Montage des Turmaufsatzes in die Höhe. Der alte Wetterhahn war vor einiger Zeit im Zuge der Kirchenrenovierung abgebaut worden. Jetzt wissen die Delmenhorster endlich wieder, woher der Wind weht (22. Juli 1988).

Falsche Alarmierungen der Polizei kommen zwei jungen Männern aus Wildeshausen womöglich noch teuer zu stehen. Die beiden hatten zweimal über den 110-Notruf einen angeblichen Hausbrand in der Uhlandstraße gemeldet. Am "Brandort" konnte die Besatzung des Funkstreifenwagens allerdings nichts entdecken. Dafür konnten über eine Fangschaltung die beiden Anrufer ermittelt werden. Neben einer Anzeige wegen Missbrauchs von Notrufeinrichtungen müssen die Übeltäter möglicherweise auch die Kosten des Polizeieinsatzes tragen (16. Juli 1988).

Mit einer Spende von 10 000 Mark unterstützt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg den Bau einer kleinen Kirche in einem Dorf in Togo. Die Oldenburgische Landeskirche, zu der auch die Kirchengemeinden in Delmenhorst und im Landkreis Oldenburg gehören, unterhält seit Jahren partnerschaftliche Beziehungen zur Kirche der westafrikanischen Staaten Togo und Ghana. Vor einem Jahr waren Vertreter der Oldenburger Kirche bei einem Besuch in Westafrika auf die Probleme des mitten im Busch gelegenen Dorfes aufmerksam geworden, in dem ein Brunnen und eine Kirche fehlten. Die Dorfbewohner baten die Delegation, ihnen durch eine Spendensammlung beim Bau einer Kirche zu helfen. Die Entscheidung für eine Kirche und gegen einen Brunnen mutet zunächst überraschend an. Doch die Kirche dient in dem togoischen Dorf nicht nur als Ort für Gottesdienste, sondern bildet zugleich den Mittelpunkt des Dorflebens. Hier treffen sich alle Gruppen der Gemeinde und erörtern anstehende Fragen und Probleme (19. Juli 1988).

In trockenen Zeiten haben die Anwohner von unbefestigten Wegen und Straßen in Schierbrok und Stenum unter großen Staubbelästigungen zu leiden, hervorgerufen durch zu schnell fahrende Autos, die den trockenen Sand zu hohen Staubwolken aufwirbeln. Der Orts- und Verkehrsverein Schierbrok-Stenum will sich deshalb dafür einsetzen, dass künftig auf allen unbefestigten Straßen und Wegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h gilt (16. Juli 1988).

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