Kommentar Stühlerücken im Rat verändert den Wählerwillen

Die Kommunalwahl ist neun Monate her, im Stadtrat verlassen erste Kommunalpolitiker ihre Parteien. Dass dies unter Mitnahme des Mandates passiert, kann die Politikverdrossenheit fördern, meint Gerwin Möller.
27.05.2022, 14:40
Lesedauer: 1 Min
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Stühlerücken im Rat verändert den Wählerwillen
Von Gerwin Möller

Der neu gewählte Stadtrat ist erst seit knapp sieben Monaten im Amt. Die Wähler haben im September die Zusammensetzung ihrer politischen Vertretung auf kommunaler Ebene bestimmt – eigentlich. Denn: In die Reihen der Ratsfraktionen ist Bewegung gekommen. Wer seine Stimme beispielsweise den Freien Wählern anvertraute, findet diese Partei in Delmenhorst gar nicht mehr wieder. Ratsherr Thomas Kuhnke ist für die Freien Wähler als Nachrücker für den mit Stimmenvorsprung gewählten Hajo Frommberger in das Gremium eingezogen. Dort schloss er sich mit der Fraktion der Freien Demokraten zusammen. Mittlerweile hat diese Ratsgruppe ihren Namen geändert, man firmiert seit Anfang Mai als Gruppe FDP/Kuhnke. Grund: Kuhnke hat seine Partei verlassen. Sein Mandat nimmt er aber weiterhin wahr.

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