Delmenhorst Tumultartige Szenen nach Ende von Doppelmord-Prozess

Für den Doppelmord in Delmenhorst war kein Einzeltäter verantwortlich. Verwandte des Haupttäters wurden Donnerstag wegen Beihilfe zum Mord zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt.
24.11.2022, 18:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Franz-Josef Höffmann

Es war wohl eines der schrecklichsten Verbrechen der vergangenen Jahrzehnte in Delmenhorst. Wie berichtet, hatte am 3. Oktober vorigen Jahres ein 34-Jähriger aus Delmenhorst in einer Sportsbar an der Mühlenstraße zunächst einen vermeintlichen Nebenbuhler mit 30 Messerstichen getötet, um wenig später in der gemeinsamen Wohnung an der Grünen Straße seine Ehefrau vor den Augen der Kinder mit 21 Messerstichen tödlich zu verletzen. Im Mai dieses Jahres war der 34-Jährige dann von der Oldenburger Schwurgerichtskammer zu lebenslanger Haft verurteilt worden. In dem damaligen Prozess hatte die Kammer festgestellt, dass es vor der Ermordung des vermeintlichen Nebenbuhlers an einem Kiosk in Delmenhorst ein Familientreffen gegeben haben soll. Dort soll die Tötung besprochen und geplant worden sein.

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