Leistungsliga: Nachlässiger Spitzenreiter TuS Hasbergen trotz 6:3-Erfolges nicht immer souverän Ein Festival der Torchancen

Delmenhorst. Beim Spiel der Fußball-Leistungsliga zwischen Tabellenprimus TuS Hasbergen und dem Delmenhorster BV gab es Torraumszenen in einer nur selten auftretenden hohen Anzahl: Rund 19 hochkarätige Chancen erarbeiteten sich beide Teams, die Tore nicht mit einberechnet. Unter diesen Umständen war es wenig überraschend, dass viele Treffer fielen: sechs für Hasbergen und drei für den DBV. Unter dem Strich war das Resultat verdient, denn Hasbergens Spieler tauchten öfter frei vor dem Tor des Gegners auf als umgekehrt.
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Von Robert Reuter

Delmenhorst. Beim Spiel der Fußball-Leistungsliga zwischen Tabellenprimus TuS Hasbergen und dem Delmenhorster BV gab es Torraumszenen in einer nur selten auftretenden hohen Anzahl: Rund 19 hochkarätige Chancen erarbeiteten sich beide Teams, die Tore nicht mit einberechnet. Unter diesen Umständen war es wenig überraschend, dass viele Treffer fielen: sechs für Hasbergen und drei für den DBV. Unter dem Strich war das Resultat verdient, denn Hasbergens Spieler tauchten öfter frei vor dem Tor des Gegners auf als umgekehrt.

In den ersten 20 Minuten hielten die Gäste gut dagegen. Es war aber auch die einzige Phase im Spiel, in der ihr Abwehrverbund halbwegs stabil wirkte. Nach dem Führungstreffer durch Waldemar But (21.) spielte lange Zeit überwiegend die gastgebende Mannschaft. Nachdem der Ball zweimal gegen den Pfosten getrudelt war (Ledwon in der 30. und Giza in der 32.), passte Carlo Ulbrich überlegt auf den präsenten Giza, der zum 2:0 einschob (35.).

In der Viertelstunde nach Wiederanpfiff spielte der TuS seinen Gegner nahezu schwindelig, markierte jedoch nur einen Treffer durch Scholtysik. Die fahrlässige Chancenauswertung wurde in der letzten halben Stunde zu einem Markenzeichen der Hasberger. Die Defensive der Gäste offenbarte katastrophale Lücken, sodass sogar mehr als das 4:0 durch Ulbrich (67.) möglich war. Der DBV ließ zwar hinten viel zu, kam aber selbst auch zu guten Möglichkeiten im Angriff (Lattenknaller von Adam Gawlista, Riesenchance von Ibrahim). In einer sehr kuriosen Schlussphase gab es nur noch Angriffsreihen, beide Teams agierten hinten sehr nachlässig. Die Hausherren vermittelten dabei zudem den Eindruck, dass sie die Partie nun auf die leichte Schulter nahmen.

Den nach dem Anschlusstor durch Ibrahim (75.) etwas Hoffnung schöpfenden Gästen machten sie es leicht, zu zwei weiteren Toren durch Martin Gawlista sowie erneut Carl Ibrahim zu kommen. Am Ende stand ein spektakuläres 6:3. Vollends zufrieden konnten die Gastgeber aber nicht sein.

'Die drei Punkte zählen, das ist wichtig. Insgesamt war es aber eine schwache Leistung von uns', äußerte Hasbergens Trainer David Rodewyk nachvollziehbare Kritik am Auftritt seiner Elf. Im nächsten Spiel gegen den aufstrebenden TV Dötlingen erwartet der Coach eine bessere TuS-Mannschaft.

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