Fußball-Bezirksliga Einwechselungen brechen den Bann

Delmenhorst. Die gute Nachricht vorweg. Der TuS Heidkrug steht nach dem zweiten Spieltag weiterhin dort, wo er auch am Saisonende stehen will - an der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga. Mit einem 4:1 (0:1)-Heimsieg über den Neuling FC Olympia Wilhelmshaven behaupteten die Delmenhorster die Pole-Position, wenn auch der Weg dorthin wesentlich mühsamer war, als es das klare Ergebnis auf den ersten Blick vermuten lässt.
16.08.2010, 02:52
Lesedauer: 2 Min
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Von Rainer Jüttner

Delmenhorst. Die gute Nachricht vorweg. Der TuS Heidkrug steht nach dem zweiten Spieltag weiterhin dort, wo er auch am Saisonende stehen will - an der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga. Mit einem 4:1 (0:1)-Heimsieg über den Neuling FC Olympia Wilhelmshaven behaupteten die Delmenhorster die Pole-Position, wenn auch der Weg dorthin wesentlich mühsamer war, als es das klare Ergebnis auf den ersten Blick vermuten lässt.

'Wir haben heute lange Zeit einfach unsere Möglichkeiten nicht genutzt. Dafür will ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Es gibt Tage, da ist das einfach so', sagte Heidkrugs Trainer Detlev Garmhausen. So musste wie bereits beim 6:2-Auftakt gegen den VfL Stenum offenbar erst einmal ein Rückstand als Initialzünding herhalten. Denn Janis Chrissochoidis nutzte in der 38. Minute einen fehlerhafte Zuordnung der Heidkruger Hintermannschaft, um die Gäste nach einem Eckball mit dem Kopf in Führung zu bringen.

Starker Marc Spohler

Das hatten die Pessimisten unter den 120 Zuschauern bereits kommen sehen. Denn noch konnten die Heidkruger, die annähernd 75 Prozent Ballbesitz hatten und das Spiel damit eindeutig kontrollierten, mit ihren Möglichkeiten nichts anfangen. Nur gut, dass der junge Mark Spohler im Heidkruger Abwehrzentrum die Ruhe bewahrte und über weite Strecken der Partie die Defensive sicher stand. In der Vorwärtsbewegung wurden die Zuspiele allerdings immer ungenauer, so dass die technisch stark limitierten Gäste den Delmenhorster Aufbau immer wieder stören konnten. Die Folge war, dass die Heidkruger immer ungeduldiger wurden.

Und als selbst zwei Hochkaräter von Kevin Radke (40.) und zwei Minutehn später von Christof Herbec, der mit einem perfekten Pass von Ralf Faulhaber bedient worden war, nicht genutzt wurden, kam die Halbzeitpause für Garmhausen nur all zu gelegen, um seine Mannschaft noch einmal einzustellen.Letztlich waren es aber in erster Linie die Einwechselungen von Gerry Klenke und später des jungen Jesper Müller-Nielsen, die die Heidkruger in die Erfolgsspur führten. Klenke machte auf seiner starken linken Seite wieder ordentlich Druck, während Nils Giza von links nach rechts wechselte und sich dort zumindest gestern besser zurechtfand.

Dennoch dauerte es noch eine ganze Weile, bis sich dieser neue Schwung auch in Zählbarem niederschlug. Zunächst waren nämlich noch die Wilhelmshavener am Drücker, doch Carsten Dölling vergab die Riesenchance um 2:0 (52.). So dauerte es noch bis zur 68. Minute, bis Nils Giza mit einem herrlichen Distanzschuss in den linken oberen Winkel das erlösende 1:1 gelang. Tatsächlich wirkte dieser Ausgleich wie das Startsignal für den TuS Heidkrug. Ein klarer Elfmeter, den der gefoulte Gerry Klenke eiskalt zum 2:1 nutzte (80.), brach endgültig den Bann. Jetzt hatte der auffällige Jesper Müller-Nielsen sogar das nötige Selbstbewusstsein, um Patrick Klenke nach einer schönen Sololeistung am Wilhelmshavener Strafraum zum 3:1 einzusetzen (83.).

Die Olympischen waren spätestens zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr in der Lage, kämpferisch dagegen zu halten. So schloss Gerry Klenke einen schnellen Konter nach schöner Vorarbeit von Christian Klar zum 4:1-Endstand ab.

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