Am kleinen Esch ist Radeln künftig in beiden Richtungen erlaubt Entgegen der Einbahnstraße

Wildeshausen (ute). Radfahrer können künftig ein Teilstück der Einbahnstraße Am kleinen Esch in beiden Richtungen benutzen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wird der Abschnitt zwischen der Deekenstraße und der Einmündung der Humboldtstraße für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben.
15.08.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Ute Winsemann

Radfahrer können künftig ein Teilstück der Einbahnstraße Am kleinen Esch in beiden Richtungen benutzen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wird der Abschnitt zwischen der Deekenstraße und der Einmündung der Humboldtstraße für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben. Diese verkehrsbehördliche Entscheidung sei mit der Polizei abgestimmt. Der Bauhof werde die entsprechenden Schilder im Laufe der kommenden Woche montieren.

Durch die Änderung werde Empfehlungen Rechnung getragen, nach denen Radfahrer Einbahnstraßen grundsätzlich in beide Richtungen nutzen können sollen, sofern keine Sicherheitsbedenken dagegen sprechen. Die Verwaltung weist darauf hin, dass Radler nur auf Einbahnstraßen, die durch das Zusatzschild des gegenläufigen Radverkehrs gekennzeichnet sind, in Gegenrichtung erlaubt sind. Ohne das Zusatzzeichen gilt die Einbahnstraße für alle Verkehrsteilnehmer auf der Fahrbahn, also ausdrücklich nicht nur für motorisierte Fahrzeuge, sondern auch für Radfahrer.

Wer als Radfahrer verbotswidrig entgegen der Fahrtrichtung einer Einbahnstraße fährt, riskiert ein Verwarnungsgeld. Das betrifft etwa die Straße Am kleinen Esch von der Kreuzung Pestruper Straße bis zur Einmündung Humboldtstraße, die weiterhin Einbahnstraße ohne Ausnahme für Radfahrer bleibt. Eine Freigabe dieses Teilstückes komme aus Sicherheitsgründen nicht in Betracht.

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