Ex-Oberbürgermeister wechselt nach Bayern Patrick de La Lanne wird Oberkirchenrat

Nach Angaben der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern wird Patrick de La Lanne zum 1. August in München zum Oberkirchenrat und Leiter der Abteilung Finanzen im Landeskirchenamt berufen.
14.06.2021, 18:24
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Patrick de La Lanne wird Oberkirchenrat
Von Gerwin Möller

Nach Angaben der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern wird Patrick de La Lanne dort zum Oberkirchenrat und Leiter der Abteilung Finanzen im Münchener Landeskirchenamt berufen. De La Lanne wird sein Amt am 1. August antreten. Der 59-Jährige war von 2006 bis 2014 Oberbürgermeister der Stadt Delmenhorst. Seitdem beschäftigte sich der Rechtsanwalt schwerpunktmäßig in den Bereichen internationales Immobilien- und Erbrecht. Der Familienvater ist Mitglied der Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg und dort im Rechts- und Verfassungsausschuss aktiv. Darüber hinaus ist er Mitglied im Gemeindekirchenrat in Delmenhorst. 

„Mit Herrn de La Lanne gewinnt unsere Landeskirche eine teamorientierte Führungspersönlichkeit“, wird Annekathrin Preidel, Präsidentin der bayerischen Landessynode, in einer Pressemitteilung der bayerischen Kirche zitiert. Neben seiner Expertise in Wirtschaft, Politik und Verwaltung bringe er ausgewiesene Erfahrungen in der internationalen Immobilienverwaltung und Organisationsentwicklung mit. De La Lanne sei mit kirchlichen Institutionen sowie mit landeskirchlicher Finanzpolitik bestens vertraut. „Er überzeugte den Berufungsausschuss durch sein großes Gespür für den kollegialen Umgang mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden sowie sein Kommunikationstalent.“

„Mit Patrick de La Lanne haben wir einen neuen Finanzchef gewonnen, der als Oberbürgermeister und Finanzvorstand sowohl im Hinblick auf Finanzen als auch im Hinblick auf Kommunikation reiche Erfahrung gesammelt hat“, sagt Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Als Landessynodaler der Oldenburgischen Landeskirche kenne er auch innerkirchliche Prozesse gut. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm im Landeskirchenrat.“

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat 2,3 Millionen Gemeindeglieder in 1535 Kirchengemeinden. Sie ist damit die drittgrößte der 20 evangelischen Landeskirchen in Deutschland. Das Kirchengebiet ist nahezu deckungsgleich mit dem Bundesland Bayern. In der Landeskirche sind mehr als 28.000 Beschäftigte und über 156.000 ehrenamtlich Engagierte tätig. Der landeskirchliche Haushalt für 2021 umfasst Aufwendungen in Höhe von 937 Millionen Euro.

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