Gastronomie in der Krise "Es kommt alles auf einmal"

Die Gastronomie leidet auch in Delmenhorst am Fachkräftemangel. Nach zwei zehrenden Corona-Jahren erlebt das Gastgewerbe zudem die Folgen des Kriegs in der Ukraine: Lieferengpässe und steigende Kosten.
07.08.2022, 13:00
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Von Tobias Hensel

Jens Thomsen ist ratlos. Der Hotelier von der Bremer Straße leidet wie andere Gastronomen am Fachkräftemangel. "Aber es ist ja nicht nur unsere Branche", betont Thomsen. "Egal ob Sie einen Klempner, eine Arzthelferin oder einen Kellner suchen, Sie finden nichts", beschreibt er die Situation. Sicherlich, nach zwei für das Gastgewerbe harten Jahren, kehrt manches ehemalige Personal nicht zurück. Es hat sich andere Jobs gesucht, in anderen Branchen, vielleicht solchen, die weniger Lockdown-gefährdet sind. "Aber so viele Arbeitsplätze in anderen Branchen kann es doch gar nicht geben", rätselt Thomsen und versucht derweil, sein Netzwerk auszuspielen. "Ich kann zum Glück auf einige Aushilfen zurückgreifen, die früher mal bei mir gelernt haben und zu denen ich noch immer Kontakt habe", sagt der Gastronom.

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