Verwaltung hofft, 115 000 Kilowattstunden Strom zu sparen

Gemeinde stellt weitere 335 Laternen auf LED um

Ganderkesee. Um das Klima zu schonen und die finanziellen Aufwendungen für die Straßenbeleuchtung zu senken, wird die Gemeinde Ganderkesee 335 abgängige sogenannte HQL-Leuchten erneuern und durch LED-Leuchten ersetzen. Wie die Verwaltung mitteilte, könne der Stromverbrauch im Vergleich zum bisherigen Leuchtsystem damit um rund 85 Prozent reduziert werden.
04.03.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Gemeinde stellt weitere 335 Laternen auf LED um
Von Jochen Brünner

Ganderkesee. Um das Klima zu schonen und die finanziellen Aufwendungen für die Straßenbeleuchtung zu senken, wird die Gemeinde Ganderkesee 335 abgängige sogenannte HQL-Leuchten erneuern und durch LED-Leuchten ersetzen. Wie die Verwaltung mitteilte, könne der Stromverbrauch im Vergleich zum bisherigen Leuchtsystem damit um rund 85 Prozent reduziert werden. So würde die Gemeinde in diesem Zusammenhang mehr als 115 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr einsparen.

Nach einem entsprechenden Bundestagsbeschluss fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit die geplante Umrüstung mit 20 Prozent. Wie die Verwaltung weiter mitteilt, rechnet sie für die Erneuerung der Leuchten mit Gesamtkosten in Höhe von 205 000 Euro, sodass die Gemeinde für die ausgeführte Sanierung – kleinere nicht förderfähige Anteile eingerechnet – einen Förderbetrag von rund 41 000 Euro erhält.

Die Arbeiten, die voraussichtlich bis Anfang April andauern werden, betreffen 43 Straßenzüge der Ortsteile Bookholzberg, Falkenburg, Ganderkesee, Habbrügge, Heide, Hohenböken, Hoykenkamp, Rethorn und Schierbrok. Die Anlieger der betroffenen Straßen können sich über die Förderung ebenfalls freuen, da sie sich mindernd auf die Anliegerbeiträge auswirken werden, wie die Verwaltung hervorhob.

Als Betreiber der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Ganderkesee hat der Zweckverband Kommunalservice Nordwest im Jahr 2016 mehr als 806 000 Kilowattstunden Strom für den Betrieb der Straßenbeleuchtung in Ganderkesee aufgewendet. Nach dem Willen der Gemeindeverwaltung soll die im Jahr 2013 begonnene Sanierung der Straßenbeleuchtung auch nach dem Ende des aktuellen Förderprogramms weitergehen.

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken dabei ein breites Spektrum an Klimaschutzinitiativen ab – von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. „Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen“, heißt es in der Mitteilung der Verwaltung.

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