Handball: Quartett aus der Weser-Ems-Liga kassiert Niederlagen Goldener Oktober beginnt düster

Delmenhorst. Das erste Oktober-Wochenende brachte den Regionsvertretern in der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer nicht den erhofften "goldenen Sonnenschein". Alle vier Teams gingen nach den Spielen mit hängenden Köpfen vom Platz. Vor eigenem Publikum verlor die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II knapp mit 25:26 (13:14) gegen die HSG Westerstede/Zwischenahn. Des Weiteren verlor die HSG Harpstedt/Wildeshausen bei der SG Moorsum mit 24:28 (12:15) und die HSG Delmenhorst II beim VfL Rastede mit 19:29 (9:16). Zu guter Letzt verlor auch der TSV Ganderkesee beim Wilhelmshavener HV II mit 29:32 (14:14).
06.10.2010, 05:00
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Von Rolf Behrens

Delmenhorst. Das erste Oktober-Wochenende brachte den Regionsvertretern in der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer nicht den erhofften "goldenen Sonnenschein". Alle vier Teams gingen nach den Spielen mit hängenden Köpfen vom Platz. Vor eigenem Publikum verlor die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II knapp mit 25:26 (13:14) gegen die HSG Westerstede/Zwischenahn. Des Weiteren verlor die HSG Harpstedt/Wildeshausen bei der SG Moorsum mit 24:28 (12:15) und die HSG Delmenhorst II beim VfL Rastede mit 19:29 (9:16). Zu guter Letzt verlor auch der TSV Ganderkesee beim Wilhelmshavener HV II mit 29:32 (14:14).

VfL Rastede - HSG Delmenhorst II 29:19 (16:19): Die Zeiten für die HSG Delmenhorst werden nach der fünften Niederlage in Folge schwer. Zudem hat hat sich auch noch Routinier Ole Sünkenburg in Richtung Hemelingen abgemeldet. In Rastede stand das Team zunächst völlig neben sich. Die Führungscrew vermisste jeglichen Einsatz. Unter diesen Umständen kam auch die 12:4-Führung der Rasteder zustande. Ein paar deutliche Worte bei der folgenden Auszeit führten dann dazu, dass sich die Mannschaft bemühte und den Rückstand bis zur Pause nicht größer werden ließ. Bis zum 14:20 (45.) hielt die Gegenwehr der HSG. Als dann weitere gute Möglichkeiten, darunter auch zwei Siebenmeter, nicht genutzt wurden, legte Rastede noch einmal nach. Andre Wiehle und Jürgen Janßen zeigten sich nach Spielende enttäuscht.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II - HSG Westerstede/Zwischenahn 25:26 (13:14): In den entscheidenden Phasen landete das Leder zu oft am Gebälk und auch drei Tempogegenstöße fanden beim 23:23-Zwischenstand nicht den Weg ins Tor. 'Uns fehlte das Quäntchen Glück', ärgerte sich HSG-Trainer Dirk Maske. Die Gäste gingen zwar zu Beginn mit drei Toren in Führung, doch beim 8:8 durch Eike Kolpack waren die Gastgeber immer auf Augenhöhe. Dies änderte sich auch nach dem Wiederanpfiff nicht. Als Simon Strudthoff, der sein erstes Saisonspiel bestritt, in der 55. Minute das 23:23 erzielte, schien sich das Spiel zu drehen. Doch die vergebenen Tempogegenstöße ließen die Hoffnungen wieder sinken. Sven Jüchter gelang noch einmal der Ausgleich zum 25:25, und Sekunden vor dem Ende landete der Ball zum 26:26 erneut im Gästetor, nur hatte das Schiedsrichtergespann zuvor auf Stürmerfoul entscheiden.

Wilhelmshavener HV II - TSV Ganderkesee 32:29 (14:14): 'Eine ärgerliche Niederlage nach der kämpferisch besten Saisonleistung. Endlich hat die Mannschaft so gespielt, wie wir uns das vorstellen. In der Abwehr aggressiv und die Ballgewinne wurden schnell nach vorn gebracht. Nur klappte es leider nicht immer mit dem Abschluss. Wir vergeben zurzeit noch zu viele Chancen', so der TSV-Coach Marc Voßhans. Der TSV lag beim 3:1 und 8:5 vorn. Die vergebenen Tormöglichkeiten kosteten dann die Führung, die mit 9:8 an den WHV ging. Ab der 22. Minute probierten es die Ganderkeseer mit einer 5:1-Abwehr und nahmen dabei den Wilhelmshavener Spielmacher näher in Augenschein. Im zweiten Abschnitt nutzte der WHV seine körperlichen Vorteile aus und lag schnell mit drei Toren vorn. Beim 19:19 war der TSV wieder dran, doch postwendend setzten sich die Gastgeber erneut mit drei Toren ab. Die Gäste schafften zwar immer wieder den Anschluss, doch zum Ausgleich reichte es nicht.

SG Moorsum - HSG Harpstedt/Wildeshausen 28:24 (15:12): HSG-Trainer Uwe Lampe musste in Moorsum gleich fünf Stammspieler ersetzen. Die drei Leihgaben aus der Zweiten sowie die beiden eingesetzten A-Jugendlichen machten ihre Sache aber sehr gut. Die bis dahin punktlosen Gastgeber, lagen meistens vorn. Nach dem Wechsel aber hatten die Lampe-Schützlinge die Chance, das Spiel zu drehen. Beim 20:20 wurde der Angriff zu schnell und unkonzentriert abgeschlossen. Acht Minuten vor dem Ende fiel dann die Vorentscheidung, als die HSG in Unterzahl drei Tore in Folge kassierte. 'Mit kompletter Mannschaft", so Uwe Lame, wären wir als Sieger vom Platz gegangen".

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+