Helfer aus Delmenhorst und Hude

Johanniter beenden Einsatz in Ahrweiler

Nach der Flutkatastrophe waren Johanniter der Region Weser-Ems erneut im besonders betroffenen Kreis Ahrweiler im Einsatz. Neben der Versorgung von Wunden waren auch Gespräche und Anteilnahme wichtig.
02.08.2021, 14:37
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Johanniter beenden Einsatz in Ahrweiler
Von Björn Struß
Johanniter beenden Einsatz in Ahrweiler

Die 80 Helfer waren dreieinhalb Tage im Einsatz.

Anette Thanheiser/ Johanniter

Nach der Flutkatastrophe in Westdeutschland haben 80 Johanniter der Region Weser-Ems am Sonntagabend einen zweiten Hilfseinsatz im besonders betroffenen Kreis Ahrweiler beendet. „Die Dynamik aufgrund der unsicheren Lage in den ersten Tagen nach dem Ereignis und während unseres ersten Einsatzes hier in Ahrweiler ist inzwischen einer geordneten Routine gewichen“, schilderte Uwe Drückhammer, stellvertretender Regionalbereitschaftsführer, in einer Pressemitteilung. Die Helfer kamen aus 15 Ortsverbänden der Region, darunter auch Delmenhorst und Hude. An dreieinhalb Einsatztagen leisteten sie knapp 500 dokumentierte Versorgungen.

Den überwiegenden Teil bildeten kleinere Wundversorgungen. Zu den größeren Zwischenfällen zählten der Verdacht auf einem Schlaganfall bei einem älteren Mann und ein Schienbeinbruch bei einem freiwilligen Helfer. Wichtig ist nach Angaben der Johanniter aber auch die psychosoziale Betreuung der Menschen. „Wir führen unzählige Gespräche mit Betroffenen, hören ihnen zu, nehmen Anteil und sprechen ihnen zu“, sagte Drückhammer. Erstaunt zeigte er sich über das schnelle Fortschreiten der Aufräumarbeiten: „Straßen, die vergangene Woche noch unpassierbar waren, sind inzwischen vollkommen geräumt.“ Dies sei auch den zahlreichen freiwilligen Helfern zu verdanken, die zum Teil mit schwerem Gerät anrückten.

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