Workshop unter besonderen Hygienestandards Schüler drehen Animations- und Spielfilme

Wilde Kindheit, wilde Jugend, Drogensucht oder Obdachlosigkeit – die Schüler des zehnten Jahrgangs der IGS beteiligen sich mit wilden Geschichten am inklusiven Kurzfilmwettbewerb „Ganz schön Wilde Zeiten".
29.11.2021, 15:07
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Schüler drehen Animations- und Spielfilme
Von Gerwin Möller

Wilde Kindheit, wilde Jugend, Drogensucht oder Obdachlosigkeit – die Schüler des zehnten Jahrgangs der Integrierten Gesamtschule Delmenhorst (IGS) beteiligten sich mit Geschichten an einem Kurzfilmwettbewerb. Der Göttinger Verein Blickwinkel hatte landesweit 122 Schüler-Filmteams aus 30 Förder- und Regelschulen animiert, ihre eigenen Filmideen zu verwirklichen.

Zum Auftakt ihrer Projektwoche bekamen die Jugendlichen Besuch von Drehbuchautoren, Animationskünstlern, Medienpädagogen und Filmschaffenden. Die halfen ihnen dabei, aus ersten Ideen tolle Kurzfilme zu produzieren. In Stop-Motion-, Drehbuch- und Filmworkshops lernten die Jugendlichen, wie sie mit ihrer Phantasie, mit iPads, Mikros und Stativen kreative Spiel- und Animationsfilme drehen können. So half die Animationskünstlerin Maria Taebling, den selbst gezeichneten Figuren und Objekten Leben einzuhauchen. Zwei weitere Filmschaffende übten sich mit einer anderen Gruppe darin, erste Spielfilmszenen zu drehen. Parallel dazu arbeitete Drehbuchautorin Catharina Göldner mit Jugendlichen an den Plots ihrer Geschichten. Aufgrund von Corona fanden die Workshops in diesem Jahr unter besonderen Hygienestandards statt. „Alle Workshopleiter arbeiteten unter 2G-plus-Bedingungen“, erzählt Projektleiter Markus Götte.

„Die Workshops waren ein sehr gelungener Auftakt, um unsere Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Projektwoche aus der Perspektive von Profis in das Medium Film eintauchen zu lassen“, freut sich Kunstlehrerin und Leiterin des zehnten Jahrgangs, Kristina Thoden. „In den einzelnen Workshops entstand wahnsinnig schnell eine produktive Arbeitsatmosphäre“, sagt Thoden. Aber nicht nur die Lehrkräfte waren begeistert, sondern auch die Jugendlichen. Sie arbeiteten eifrig an ihren Kurzfilmen.

"Im Alltag sind Jugendliche vor allem passive Konsumenten von YouTube- und TikTok-Videos", sagt Markus Götte, Projektleiter des Kurzfilmwettbewerbs. „In unserem Projekt lernen sie dagegen, selbst künstlerisch tätig zu sein und werden so selbst zu Produzenten digitaler Inhalte.“ Dabei lernten sie nicht nur Videos zu drehen, sondern auf kreative und altersgerechte Weise digitale Medien kompetent zu nutzen. Die Jugendliche bestimmten selbst die Themen und Inhalte ihrer Videos.

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