Breites Bündnis gegen Rechts stiftet zwei Schilder für die in Düsternort spielenden Vereine Im Stadion ist kein Platz für Rassismus

Delmenhorst. "Respekt. Kein Platz für Rassismus" steht auf den beiden Schildern, die das "Breite Bündnis gegen Rechts. Delmenhorst bleibt bunt" gestern im Stadion übergeben hat. Denn Rassismus hat auf dem Fußballplatz nichts verloren, und vor allem im Stadion nicht, das gleich von mehreren Fußballvereinen, die aus der Delmenhorster Migranten-Szene heraus gegründet wurden, genutzt wird.
18.02.2013, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Andreas D. Becker

Delmenhorst. "Respekt. Kein Platz für Rassismus" steht auf den beiden Schildern, die das "Breite Bündnis gegen Rechts. Delmenhorst bleibt bunt" gestern im Stadion übergeben hat. Denn Rassismus hat auf dem Fußballplatz nichts verloren, und vor allem im Stadion nicht, das gleich von mehreren Fußballvereinen, die aus der Delmenhorster Migranten-Szene heraus gegründet wurden, genutzt wird.

"Anlass waren die Vorkommnisse beim ersten Spiel des SV Atlas nach seiner Wiedergründung", erklärte Erich Meenken, Mitglied des Bündnis-Vorstandes, der sich als Vertreter des Fußballkreises stellvertretend für alle Kicker engagiert. Damals gab es rassistische Äußerungen, die die Mitglieder des Bündnis sofort haben hellhörig werden lassen. "Wir haben damals das Gespräch mit den Atlas-Verantwortlichen gesucht, und dabei ist die Idee mit den Schildern entstanden." Regelmäßige Stadiongängern wird der Aufruf zu Toleranz und einem friedlichen Miteinander sowieso bekannt sein. In Delmenhorst muss jetzt nur noch geschaut werden, wo die beiden Schilder hingehängt werden.

"Wir haben die Anregung bekommen, das eine Schild vielleicht in der Nähe der Uhr der Sprecherkabine anzubringen", sagte Meenken. Der Vorteil: Zur Uhr wird oft geschaut, zudem ist das Schild dort vandalismussicher. Das zweite Schild soll an der Tribüne angeschraubt werden.

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