Klimaschutzexperte Dirk Messner referiert am Montag im Hanse-Wissenschaftskolleg

Klimawandel und nationale Verantwortung

Delmenhorst. „Klimawandel, Flüchtlingspolitik und nationale Verantwortung“ lautet der Titel eines Vortrags des Bonner Wissenschaftlers Dirk Messner am kommenden Montag, 10. Oktober, um 19.
07.10.2016, 00:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Klimawandel und nationale Verantwortung
Von Jochen Brünner

Delmenhorst. „Klimawandel, Flüchtlingspolitik und nationale Verantwortung“ lautet der Titel eines Vortrags des Bonner Wissenschaftlers Dirk Messner am kommenden Montag, 10. Oktober, um 19.30 Uhr im Hanse-Wissenschaftskolleg am Lehmkuhlenbusch. Ungebremster Klimawandel unterminiere menschliche Sicherheit, verstärke Armut und könne Gesellschaften überfordern. Klimawandel stelle ein Sicherheitsrisiko dar und werde auch Migrationsprozesse verursachen, lautet die These Messners. Bis 2050 könnten 200 Millionen Klimaflüchtlinge auf Wanderschaft sein. Die aktuelle „Klimakrise“ in Europa wäre dann nur ein Vorspiel.

Der Referent versteht Klimaschutz daher als Beitrag zur Armutsbekämpfung, zu einer vorausschauenden Sicherheitspolitik und einem Ansatz zur Fluchtursachenbekämpfung. Im Rahmen seines Vortrags wird er auch Überlegungen anstellen, was Deutschland und Europa leisten müssten, um einen gerechten Anteil zum globalen Klimaschutz beizutragen.

Messner ist seit 2003 Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und Co-Direktor des „Käte Hamburger Kollegs / Centre for Global Cooperation Research“ der Universität Duisburg-Essen. Aufbauend auf seinen Forschungsgebieten ist er in hochrangigen politischen Beratungsgremien tätig – etwa als Co-Vorsitzender des „Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“ sowie des „Sustainable Development Solutions Network Germany“. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in Fragestellungen von Globalem Wandel und Nachhaltiger Entwicklung.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+