Landgericht setzt 42 Verhandlungstage an Wurde dem Mörder Högel Beihilfe geleistet?

Vor dem Landgericht wird ab Februar gegen acht teilweise ehemalige Mitarbeiter der Kliniken Delmenhorst und Oldenburg verhandelt: Es geht um den Vorwurf, dem Klinikmörder Högel Beihilfe geleistet zu haben.
01.12.2021, 20:00
Lesedauer: 2 Min
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Wurde dem Mörder Högel Beihilfe geleistet?
Von Gerwin Möller

Vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Oldenburg beginnt am 17. Februar ein umfangreiches Verfahren gegen acht ehemalige Vorgesetzte und ehemalige Kollegen des verurteilten Patientenmörders Niels Högel. Die Schwurgerichtskammer hat dafür zwei zuvor unabhängige Verfahren miteinander verbunden. Jeweils vier Angeklagte, die in den Kliniken Oldenburg und Delmenhorst mit Högel zusammengearbeitet hatten, müssen sich des Vorwurfs des Tötens durch Unterlassen beziehungsweise der Beihilfe in insgesamt acht Fällen verantworten. Drei der jetzt neu aufzurollenden Fälle betreffen das Klinikum Oldenburg, in fünf Fällen wird Tötungsdelikten aus Delmenhorst nachgegangen. Dabei müssen sich die Angeklagten für ihr mögliches Wissen ab einem individuell unterschiedlichen Erkenntniszeitpunkt verantworten. So müsen sich zwei der vier angeklagten, ehemaligen Mitarbeiter aus Delmenhorst für einen der zusammen fünf Delmenhorster Fälle verantworten. Die Anklage gegen die in Delmenhorst ehemals Beschäftigten lautet dabei auf "Totschlag durch Unterlassen". Für die in Oldenburg geschehenen Fälle wird wegen des Vorwurfs der Beihilfe zur Tötung durch Unterlassen verhandelt.

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