"Woche gegen Rassismus" Koloniale Spuren in Delmenhorst

Heranwachsende des Jugendhauses Casa Blanca haben sich mit Kolonialgeschichte und Rassismus beschäftigt. Derzeit erforschen sie, welche Straßen in Delmenhorst an Rassisten und Kolonialverbrecher erinnern.
21.03.2022, 16:00
Lesedauer: 3 Min
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Koloniale Spuren in Delmenhorst
Von Desiree Bertram

"Menschen, die es nicht verdienen, werden mit Straßennamen geehrt", sagt Ronaldo Joga. Der 16-Jährige hat sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen während der "Woche gegen Rassismus" im Delmenhorster Jugendhaus Casa Blanca mit der deutschen Kolonialgeschichte beschäftigt. Die Heranwachsenden hätten Grundlagen über die Zeit des Kolonialismus Ende des 19. Jahrhunderts gelernt und deren Spuren im städtischen Raum verfolgt, erklärt Jugendhausleiterin Bianca Leister: "Auch in Delmenhorst gibt es Straßen, die an Rassisten und Kolonialverbrecher erinnern." Zudem hätten die Jugendlichen in der vergangenen Woche auch über den Krieg gegen die Ukraine und darüber, wie Menschen heutzutage benachteiligt werden, gesprochen.

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