Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing sollen unter eine Leitung „Kräfte für die Stadt bündeln“

Delmenhorst. Der Förderverein der örtlichen Wirtschaft hat während seiner jüngsten Mitgliederversammlung eine "Bündelung der Kräfte" gefordert. Der Verein schlägt vor, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und weitere städtische Aufgabenbereiche unter eine einheitliche Leitung zu stellen. "Damit würden heute vorhandene Doppelarbeiten und Doppelstrukturen künftig vermieden", sagte Wolfgang Etrich, Vorsitzender des Vereins. Etrich stellte die im Vorstand erarbeitete Konzeptvorlage vor, die zuvor bereits den Fraktionsvorsitzenden vorgestellt worden war.
04.05.2013, 05:00
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Von Fr

Delmenhorst. Der Förderverein der örtlichen Wirtschaft hat während seiner jüngsten Mitgliederversammlung eine "Bündelung der Kräfte" gefordert. Der Verein schlägt vor, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und weitere städtische Aufgabenbereiche unter eine einheitliche Leitung zu stellen. "Damit würden heute vorhandene Doppelarbeiten und Doppelstrukturen künftig vermieden", sagte Wolfgang Etrich, Vorsitzender des Vereins. Etrich stellte die im Vorstand erarbeitete Konzeptvorlage vor, die zuvor bereits den Fraktionsvorsitzenden vorgestellt worden war.

Die Ausgangssituation, auch die Erkenntnisse aus dem ISEK-Prozess, wurden beschrieben, die heutigen Schwächen benannt, Ziele definiert und daraus abgeleitet eine aus Sicht des Fördervereins sinnvolle zukünftige Struktur beschrieben.

Es sei die Aufgabe des Stadtmarketings, gemeinsam mit den Partnern wichtige Profilfelder für die Stadt zu identifizieren, Kompetenzen zu bündeln und mit einer Stimme zu kommunizieren. Inhaltlich hätten die Ziele des Stadtmarketing, die Vermarktung Delmenhorsts als Wohn- und Wirtschaftsstandort und die Imagebildung der Stadt eine große Deckungsfläche mit den Zielen der Wirtschaftsförderung, die ebenfalls die Vermarktung des Standortes und die Kommunikation in die Verwaltung sowie in die Wirtschaft zum Ziel habe.

Um eine Beteiligung der Wirtschaft zu erreichen, müsse die neue Organisationseinheit zwingend als GmbH umgesetzt werden. Nur so könne auf Augenhöhe mit der Wirtschaft kommuniziert werden. Der Vorschlag des Fördervereins soll nun im Wirtschaftsausschuss vorgelegt werden.

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