Anlagen der Armstrong DLW AG sollen zugeschüttet werden Kühlteiche leer gefischt

Delmenhorst. 15 Spiegel- und Schuppenkarpfen sowie einige Kleinfische (Rotauge und Rotfeder) wurden kürzlich aus Kühlteichen der Armstrong DLW AG herausgefischt. Mitglieder des Fischereivereins hatten sich der Flossentiere angenommen, nachdem sie der technische Leiter des Unternehmens darüber informiert hatte, dass die Kühlteiche nach der Inbetriebnahme des neuen Kraftwerks nicht mehr gebraucht werden und aus Sicherheitsgründen nun umgehend zugeschüttet werden sollen. Da sich in den Kühlteichen aber ein Fischbestand entwickelt hatte, wandte sich das Unternehmen zwecks Rettung der Fische an den Verein.
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Kühlteiche leer gefischt
Von Christina Steinacker

Delmenhorst. 15 Spiegel- und Schuppenkarpfen sowie einige Kleinfische (Rotauge und Rotfeder) wurden kürzlich aus Kühlteichen der Armstrong DLW AG herausgefischt. Mitglieder des Fischereivereins hatten sich der Flossentiere angenommen, nachdem sie der technische Leiter des Unternehmens darüber informiert hatte, dass die Kühlteiche nach der Inbetriebnahme des neuen Kraftwerks nicht mehr gebraucht werden und aus Sicherheitsgründen nun umgehend zugeschüttet werden sollen. Da sich in den Kühlteichen aber ein Fischbestand entwickelt hatte, wandte sich das Unternehmen zwecks Rettung der Fische an den Verein.

Mithilfe der firmeneigenen Feuerwehr, die die Teiche leer pumpte, und mit acht Helfern vom Fischereiverein Delmenhorst machten sich die Fisch-Retter ans Werk. Sie versuchten - ausgerüstet mit Wathosen, Keschern, Kübeln und Maurerbalgen sowie einem großen Wasserbehälter -, die Fische einzufangen. Je geringer der Wasserstand war, desto matschiger wurde die Angelegenheit, weil sich die Fische kräftig mit Flossenschlägen wehrten, berichten die Angler.

Die Petrijünger hatten nach eigenen Angaben 'auf eine größere Ausbeute gehofft', aber der Einsatz habe sich letztlich dennoch gelohnt. Die Kleinfische setzten die Fischer gleich wieder in die Welse auf dem Firmengelände ein, weil diese einen längeren Transport bei dem Wetter wohl nicht überstanden hätten. Die Karpfen wurden in der inneren Graft in die Freiheit entlassen.

Ein Goldfisch wurde bei der sechsstündigen Aktion auch gefangen und von einem Vereinsmitglied für den eigenen Teich mit nach Hause genommen.

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