Erdbeer- und Spargelfest lockt trotz regnerischen Wetters zahlreiche Besucher nach Delmenhorst Kulinarische Reise durch die Innenstadt

Delmenhorst. Erdbeer-Plunder, Spargelbrot und sogar Flammkuchen mit den süßen Früchtchen sowie Wraps mit dem Stangengemüse konnten die Besucher am gestrigen Sonntag auf dem Erdbeer- und Spargelfest in der Delmenhorster Innenstadt genießen. Eine kulinarische Einladung, der viele Delmenhorster und auch Besucher von außerhalb trotz des teils regnerischen Wetters gerne nachkamen.
01.06.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von CAROLIN KAISER

Erdbeer-Plunder, Spargelbrot und sogar Flammkuchen mit den süßen Früchtchen sowie Wraps mit dem Stangengemüse konnten die Besucher am gestrigen Sonntag auf dem Erdbeer- und Spargelfest in der Delmenhorster Innenstadt genießen. Eine kulinarische Einladung, der viele Delmenhorster und auch Besucher von außerhalb trotz des teils regnerischen Wetters gerne nachkamen. Dabei sah es anfänglich noch eher dürftig aus. „Am Anfang lief es eher schleppend“, kommentierte Ausstellerin Petra Carstens, die mit ihrem Eiswagen auf dem Rathausplatz stand, den Besucherandrang. „Dabei ist das Motto toll, es passt zur Jahreszeit“, freute sie sich. Deshalb entschied sie sich auch, ihr Sortiment an das Thema anzunähern. So konnten die Kunden bei ihr Erdbeereis mit frischen Erdbeeren bestellen.

Mit der Öffnung der Geschäfte um 13 Uhr füllten sich Straßen und Plätze mit immer mehr Besuchern, die sich kulinarisch überraschen lassen wollten. So wurde bei der Bäckerei Meyer-Mönchhof direkt auf der Straße vor dem Geschäft frisches Kartoffelbrot mit Spargel im Holzofen gebacken. „Das Brot gibt es einmalig zum Erdbeer- und Spargelfest“, erklärte Filialleiterin Gisela Munk. Auch Tanja Pasquali-Meentzen, die mit ihrem Wagen „La France – Himmlische Crêperie“ zwar nicht aus Frankreich, aber immerhin extra aus Oldenburg angereist war, hatte sich für das Delmenhorster Fest drei besondere Flammkuchen-Kreationen einfallen lassen. Neben „Spargel, Speck und Parmesan“ und „Spargel, Kochschinken, Lauch“ probierten viele Kunden auch die Erdbeervariante mit Balsamico-Essig und Rucola. „Es schmeckt wirklich interessant. Das ist eine sehr seltene Kombination“, freute sich Patrick Blumhoff über seine kulinarische Entdeckung.

Natürlich durften neben den Besonderheiten auch altbekannte Klassiker nicht fehlen. Deshalb stand unter anderem auch Spargel mit Kartoffeln sowie Sauce Hollandaise auf einigen Speisekarten. Besonders beliebt war bei den Besuchern auch die Erdbeer-Bowle, die von verschiedenen Ständen auf dem Schweinemarkt, dem Rathausplatz und an der Langen Straße angeboten wurde und viele Abnehmer fand.

Doch nicht nur die gastronomischen Stände profitierten von dem Hunger der Besucher auf das junge Gemüse und die süßen Früchte. Die Ortsgruppe der Organisation Soroptimist International nutzte auch in diesem Jahr das Erdbeer- und Spargelfest wieder für den guten Zweck. Mit dem Verkauf von selbst gemachtem Spargelfond und Erdbeermarmeladen sammelten sie Geld für gemeinnützige Projekte. „Wir sind sicher, dass wir noch einiges verkaufen werden. Letztes Jahr waren wir mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden“, freuten sich die Mitglieder Ute Meyerdierks und Astrid Wiesner.

Zufrieden war auch Veranstalter und Geschäftsinhaber Julian Flocke. „Ich bin glücklich. Die Stadt war gut gefüllt“, erklärte er. Sein Ziel, einen „schönen Sonntag für die gesamte Familie“ zu bereiten, sei erreicht, auch wenn der Umsatz nicht ganz so hoch ausgefallen sei wie im vergangenen Jahr. Mit einer kostenlosen Hüpfburg, zwei Kinderkarussells und Aktionen hatte er neben kulinarischen Leckereien auch für reichlich Unterhaltung für die jüngeren Besucher gesorgt. Flockes Konzept ging so trotz des regnerischen Wetters auf. Dennoch ist noch nicht endgültig geklärt, ob das Fest im kommenden Jahr wieder stattfinden wird. „Die Veranstaltung alleine auf die Beine zu stellen, ist ein Kraftakt. Das ist als Einzelhändler auch nicht meine Kernkompetenz“, erklärte der Geschäftsinhaber. Er hoffe deshalb auf mehr finanzielle und personelle Unterstützung durch die anderen Unternehmer. Zudem müsse die Organisation breiter aufgestellt werden. So wäre zum Beispiel eine Arbeitsteilung mit dem künftigen Citymanager vorstellbar.

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